Forscher in der Schweiz haben herausgefunden, dass das Selbstwertgefühl stetig wächst. Vor allem ältere Männer finden sich gut. Bei Frauen ist das anders.
Nach der Pensionierung lässt nicht nur der Arbeitsstress nach, auch die Karriere als Quelle der Anerkennung fällt dann weg. Bis zu diesem Zeitpunkt steigt das Selbstwertgefühl mit dem Alter aber stetig an, wie eine neue Studie belegt.
Frauen wie hier Dita von Teese sind selten so selbstbewusst wie Männer. Erst im Alter gleicht sich das Selbstwertgefühl an. (© Foto: dpa)
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Wie Forscher der Universität Basel herausfanden, haben junge Erwachsene am wenigsten Vertrauen zu sich, das Selbstwertgefühl war bei den jüngsten Teilnehmern am geringsten. Die Wissenschaftler befragten für ihre Untersuchung 3.600 Erwachsene. Allerdings wird das Selbstbild anschließend immer positiver, den Höhepunkt erreicht das Selbstwertgefühl im Durchschnitt zum 60. Lebensjahr. Danach fällt die Eigeneinschätzung den Forschungsergebnissen zufolge wieder stark ab.
Frauen schätzen sich demnach generell weniger als Männer. Erst im Alter ab 80 Jahren gleichen sich die Werte beider Geschlechter an.
Generell hält sich eine hohe Selbsteinschätzung im Alter länger bei Menschen mit hohem Einkommen und guter Gesundheit, wie Studienleiter Ulrich Orth im Journal of Personality and Social Psychology schreibt. Möglicherweise, so spekuliert der Psychologe, erleichtern Wohlstand und eine gute körperliche Verfassung ein Gefühl von Unabhängigkeit. Zudem förderten auch gute soziale Kontakte das Selbstwertgefühl.
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(sueddeutsche.de/APD/leja)