Fotoprojekt zu NotfallrucksäckenPacken für die Apokalypse

Was tun, wenn die Welt untergeht? Eine Fotografin hat die Rucksäcke von Amerikanern fotografiert, die bestens auf das nächste Erdbeben oder die Apokalypse vorbereitet sind.

Millionen von Amerikanern, die sich selbst "Prepper" nennen und vorbereitet sind - auf das nächste Erdbeben, die Apokalypse, auf alles. Mit ihren sogenannten Bug Out Bags (deutsch: Notfallrucksäcke) können sie für einige Tage oder sogar Wochen überleben. Seit den Terroranschlägen von 9/11 bekam die Prepper-Bewegung, die in den USA während des Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert entstand, großen Zuwachs. Heute kann man sogar fertig gepackte Fluchtrucksäcke online bestellen.

Die Fotografin Allison Stewart hat den Inhalt von 30 solcher Rucksäcke fotografiert und festgestellt: Für eine Apokalypse packt jeder anders. Diese Notfalltasche beinhaltet beispielsweise auch eine Zange und ein Seil. Hoffentlich kann der Besitzer so gut basteln wie Agent MacGyver.

Bild: Allison Stewart 18. August 2015, 17:082015-08-18 17:08:52 © SZ.de/afis