Körperliche Fitness begünstigt Erfolg im Beruf, zeigt eine Studie: Warum sportliche Menschen bessere Jobs bekommen, dicke Muskeln aber nicht weiterhelfen.

Wer fleißig joggen geht, hat bessere Karriereaussichten: Körperliche Fitness fördert den Erfolg im Berufsleben. Eine gute Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems im jungen Erwachsenenalter geht einer schwedischen Studie zufolge mit höherer Intelligenz und später mit einem besseren sozioökonomischen Status einher. Dies leiten die Mediziner der Universität Göteborg aus den Daten von mehr als 1,2 Millionen Männern ab, die zwischen 1950 und 1976 zum Wehrdienst antraten.

Fitness und Erfolg im Beruf; iStock

Wer körperlich fit ist, hat bessere Chancen auf einen guten Job. (© Foto: iStock)

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Rekruten mit guter Herz-Kreislauf-Verfassung schnitten nicht nur in den Intelligenztests besser ab, sondern erreichten auch später im Leben einen höheren Abschluss und einen besser bezahlten Beruf.

Allerdings spielte die Stärke der Muskeln keine Rolle. "Fit zu sein bedeutet, dass man auch eine gute Herz- und Lungenkapazität hat und das Gehirn reichlich Sauerstoff erhält", erläutert der Mediziner Michael Nilsson.

Die Analyse der rund 3.150 beteiligten Zwillingspaare, darunter 1.432 eineiige Zwillinge, zeigte, dass Erbanlagen eine weit geringere Rolle spielen als Umweltfaktoren. Die Forscher folgern im Fachblatt PNAS, dass von einer allgemein höheren Fitness junger Menschen auch die Bildung profitieren würde. "Das Fach Sport hat an Schulen eine wichtige Bedeutung, und es ist ein absolutes Muss, wenn wir in Mathematik und anderen theoretischen Fächern gut abschneiden wollen", sagt Nilsson.

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