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Schweiz bis ins Detail
Sattel, Werkzeugtasche und sogar der Schmutzfänger am Schutzblech sind aus Leder und selbstverständlich von Schweizer Sattlern gefertigt. Diese haben dem Sattel ihren Stempel und die Jahreszahl aufgedrückt. Auch im Rahmen ist das Baujahr eingefräst.
Das Rad hat von Natur aus keinen Ständer. Es durfte nicht zu sehen sein, deshalb haben es die Soldaten in eine Wiese, unter einem Baum, im Gebüsch oder im Wald abgelegt. Im zivilen Alltag hat sich der Ständer allerdings bewährt und ist nachträglich bei manchen Rädern angebaut wurde. Gut so, denn das Rad holt sich beim Anlehnen an der Wand Schürfwunden an Griffen oder am Rahmen.
Fürs Auge: Unter dem Rücklicht ist das Schweizer-Nummernschild befestigt. Kein Scherz, denn wie jedes andere gewöhnliche Rad in der Schweiz muss auch das Armeerad angemeldet und versichert sein. Allerdings ist der Versicherungsschutz für die Armeeräder abgelaufen. Wer also mit dem Rad in die Schweiz einradeln will, muss das Schild abschrauben, um die Behörden nicht zu verärgern.
(Foto: Enigmayr/ Brodersen)
26. April 2007, 11:34 2007-04-26 11:34:00