Längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Familie gemeinsam isst. Wie wichtig regelmäßige Mahlzeiten für Körper und Psyche sind, wird unterschätzt.
Nehmen Familien gemeinsam ihre Mahlzeiten ein, wirkt sich das auf lange Sicht positiv auf die Gesundheit der Kinder aus.
Je regelmäßiger Kinder eine Mahlzeit bekommen, desto weniger naschen sie. (© Foto: iStockphotos)
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"Bei Familienmahlzeiten können Kinder lernen, die richtige Auswahl bei den Nahrungsmitteln zu treffen", erklärt Monika Niehaus, Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen mit Sitz in Weimar. "Eltern sollten diese Vorbildrolle entsprechend ernst nehmen.
"Das Essen enthält am besten mageres, eiweißreiches Fleisch von Huhn oder Pute, Vollkornprodukte wie Kornbrot oder Reis und viel Gemüse. Wasser und Milch eignen sich als Getränke, Früchte als Nachspeise, rät der Verband anlässlich des "Tags der gesunden Ernährung" am 7. März.
Untersuchungen zeigen laut Niehaus, dass Kinder sich beim gemeinsamen Essen gesünder ernähren. Je mehr Mahlzeiten Kinder und Heranwachsende mit der Familie oder auch zusammen mit anderen einnehmen, desto mehr Obst und Gemüse enthält ihr Speiseplan und desto weniger Limonaden trinken sie.
Sie nehmen außerdem mehr Ballaststoffe und mehr Kalium sowie Magnesium auf im Vergleich zu Kindern, die oft allein essen. Wer das Essen dagegen in Eile und ohne sich hinzusetzen in sich hineinstopft, neige dazu, mehr ungesunde Produkte wie Fast Food oder fett- und kalorienreiche Snacks zu verzehren.
Das habe das Projekt "Eating Among Teens" (EAT) ergeben, in dem über mehrere Jahre das Essverhalten von fast 2000 jungen Menschen beobachtet wurde. Demnach hindert Zeitmangel die meisten Familien daran, gemeinsam zu essen.
Neben der gesünderen Ernährung sei aber auch die Auswirkung auf die seelische Gesundheit nicht zu unterschätzen, sagt Niehaus. Denn der Esstisch sei der ideale Ort für Gespräche. Alle Familienmitglieder könnten Alltagserlebnisse berichten und gemeinsam Lösungen für mögliche Probleme diskutieren. So fühle sich niemand alleingelassen.
Zweimal ist er in Deutschland dem Tod entkommen: in Bergen-Belsen und in München. Der Geher Schaul Ladany gehörte 1972 zu Israels Olympiateam. Das ist jetzt 40 Jahre her, doch die Erinnerung folgt ihm auf Schritt und Tritt. Seite Drei. Jetzt lesen ...
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(dpa/mmk)
Christopher Lee zum 90.
Wenn man seinem Kind ein gutes Vorbild ist, braucht man nicht so viel Zeit in die Erziehung zu stecken. Und wenn man auf möglichst natürliche Ernährung achtet(soweit man sich das heute überhaupt finanziell leisten kann), wird das Hungergefühl der Kinder nicht durch Zucker und Co. pervertiert. Das heisst, man braucht sich nicht darum zu kümmern, was die Kinder essen, weil man sich auf deren natürliches und gesundes Hungergefühl verlassen kann. Die gesparte Zeit in der Erziehung kann man zum 'Spass haben' nutzen. Das 'Weniger' an Stress, das man sich antut ist eine nette 'Nebenwirkung' des Ganzen. Dadurch erreicht man vor allem drei Dinge:
1.Man hat Spass mit seinen Kindern
2.Die Kinder identifizieren sich (durch das 'Mehr' an Nähe) gerne mit den Eltern und versuchen noch mehr alles nachzuahmen, erziehen sich also quasi 'selbst'
3.Die Erziehung macht Freude, anstatt anzustrengen.
Und man wird seiner Verantwortung und Pflicht gegenüber den Kindern gerecht, was heute nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Viele Eltern bringen das aber leider nicht. Das ist zu unbequem oder zu anstrengend. Oft kennen sie das aber auch nicht. In der heutigen Zeit, wo die älteren Menschen gerne in Verwahrstationen(Altenheime) abgeschoben werden und die Großfamilie nichts mehr wert ist, wissen viele Eltern einfach nicht wie 'es' geht, weil sie es nicht von den Eltern und Großeltern nicht mitbekommen haben. Weil sie es nicht 'erlebt' haben.
Diese Eltern erfahren erst über solche (Im Normalfall mehr als peinliche und überflüssige) Artikel, wie den vorliegenden, dass es überhaupt noch andere Möglichkeiten in der Kindererziehung gibt.
Und DAS ist in meinen Augen die wirkliche Peinlichkeit bei dieser Diskussion...
Wahnsinn, soviele bahnbrechende Neuigkeiten in einem Artikel, das ist ja fast schon revolutionär. Niehaus schein das ernährungstechnische Rad ja geradezu neu erfunden zu haben, Respekt Schwester! Und wie einfach ist doch das Leben, man setzt sich gemeinsam an den gedeckten Tiach und niemand fühlt sich mehr alleingelassen.
Ein zeitloser Artikel der vor zwanzig Jahren schon in der Zeitung hätte stehen können.
Gerade für Kinder ist es wegen der Eisen Aufnahme wichtig auch rotes Fleisch zu essen, aber mittlerweile gilt Magerwahn beim Essen über alles. Viel gesunder ist es hingegen durchaus reelle Ernährung (z.B. auch Vollfett-Milchprodukte) und via Bewegung für einen hinreichenden Verbrauch der Kalorien zu sorgen.
Eine Sensation: alte Rituale in der Familie werden wieder entdeckt. Rituale, die soziales Zusammensein für Familiensinn wieder aufleben lassen wollen. Da passt das Bild dann von Karrieremüttern, die wegen ihrer Top-Position, zu Essenszeiten des Kindes nicht zu Hause sind, wieder nicht hinein.
Was mir auffällt: Warum spricht niemand die Hormonbelastung von künstlich gepeppelten Hühnern oder Puten an? Tip: Man möge den Artikel doch bitte in der BILD drucken, dann wird er auch von anderen und damit allen Gesellschaftsschichten gelesen.
In diesem Artikel wird selbstverständlichem ein wissenschaftlicher Anspruch verliehen: Toll!
Als nächstes erfahren wir, dass bequeme Schuhe besser sind als unbequeme.