sueddeutsche.de: Das wäre?
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Anabell Schrader und ihr Mann Günter. Die beiden sind seit 20 Jahren verheiratet und haben vier Kinder. (© Foto: privat)
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Schrader: Dass man wirklich Anteil nimmt an dem, was den anderen beschäftigt. Was ihm Sorgen macht, was ihn freut. Kurz: Dass man sich dafür interessiert, was im Herzen des anderen los ist. Viele denken, Liebe sei nur ein Gefühl - und wenn das Gefühl weg ist, muss man sich einen neuen Partner suchen. Aber Liebe ist mehr eine Entscheidung, die ich treffe. Und ich kann etwas dafür tun, dass die Gefühle wiederkommen. Zum Beispiel, indem ich an meiner Kommunikation arbeite.
sueddeutsche.de: Wie läuft ein solcher Kurs ganz praktisch ab?
Schrader: Er dauert zehn Abende, jedes Mal wird ein anderes Thema angesprochen. Nach einem kurzen Vortrag kommen die Paare zu zweit ins Gespräch. Dann tauschen sie sich mit anderen Paaren in Kleingruppen aus. Da werden dann die Hausaufgaben durchgesprochen. Was konnten wir umsetzen, wo hakt's noch?
sueddeutsche.de: Es gibt Hausaufgaben?
Schrader: Ja, die Paare bekommen immer eine Hausaufgabe, bei der sie das Gehörte trainieren. In einer Woche besteht die Aufgabe darin, den Partner bewusst zu begrüßen, wenn er nach Hause kommt. In der nächsten Woche sollen sich die Paare jeden Tag fünf Minuten lang etwas Positives sagen. Fünf Minuten sind da manchmal ganz schön lang.
sueddeutsche.de: Wer meldet sich zu einem solchen Kurs an?
Schrader: Am letzten Kurs nahmen 15 Ehepaare teil. Das jüngste Paar war ein Jahr verheiratet, das älteste 30 Jahre. Es gibt welche, die das vorbeugend machen, die sagen: Was gut ist, kann ja noch besser werden. Andere sind an einem Punkt, an dem sie wirklich Hilfe brauchen.
Anabell Schrader ist verheiratet, Mutter von vier Kindern zwischen zwöf und 19 Jahren - und managt hauptberuflich ihre Familie. Sie wohnt in Müden/Aller in Niedersachsen und engagiert sich ehrenamtlich bei der Organisation "Team F" und für die "Marriage Week", die in dieser Woche stattfindet. Schrader organisiert dafür zusammen mit mehreren Ehepaaren aus ihrem Dorf auch einen Feuer-und-Flamme-Abend - ein Wintergrillen mit Glühwein und Bambusfackeln, bei dem sich die Paare gegenseitig einen Fleischspieß zusammenstellen und füreinander grillen sollen. Und beim Bäcker vor Ort gibt es während der Marriage Week Herz-Brötchen.
In ganz Deutschland stehen während der Aktionswoche die Themen Ehe und Partnerschaft im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. Die Initiative von christlichen Familienorganisationen und Vertretern aus Kirche, Kultur und Politik hat zum Ziel, den Wert der Ehe in der Gesellschaft zu stärken.
Der Initiator, Richard Kane, hatte die Idee zur Marriage Week Mitte der neunziger Jahre in einem britischen Baumarkt. Er sah, wie viel Arbeit, Geld und Mühe Menschen in ihre Häuser stecken, damit sie es schön und behaglich haben. Ihm kam der Gedanke, wie wenig die Menschen dafür tun, dass die Beziehungen in diesen hübschen Häusern gut laufen. Inzwischen wird die bundesweiten Aktion "Marriage Week", die in Großbritannien entstand, auch in der Schweiz, Tschechien, Ungarn, Belgien, Irland, Australien und in den USA durchgeführt. In Deutschland findet sie zum zweiten Mal statt.
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(sueddeutsche.de/dog/cmat)
Bundespräsident Gauck in Israel
Da stimmt was anderes nicht und nicht der Sex.
Das wird immer behauptet, weil man nur an Sex denkt.
Dahinter steckt meist andere Probleme und nicht der Sex.
Der Sex wird überall überbewertet.
Sex ist der größte Trieb des Menschen und macht ihm mehr Probleme ihn zu kontrollieren.
Ein Problem entseht dann,wenn der eine unkontrollierten Sex will und der andere ihn besser kontrollieren kann.
Andere Dinge mehr interessieren als Sex.
Sex wird vermarktet als gehe es um Hochleistungssport.
Sex wir bei der Werbung benutzt um Menschen zu verführen.
Alle fallen garantiert drauf rein.