Erstmals darf eine Patientin Cannabis legal zur Behandlung ihrer Multiplen Sklerose beziehen - unter strengen Auflagen. Kranke, die sich das Mittel auf eigene Faust besorgen, müssen mit Gefängnis rechnen.
Die Bundesopiumstelle hat zum ersten Mal einer Patientin erlaubt, Cannabis in der Apotheke zu kaufen. Claudia H. aus Baden-Württemberg, die seit 14 Jahren an Multipler Sklerose leidet, darf von Ende August an einen Extrakt aus der Hanfpflanze legal beziehen. Die Erlaubnis ist an strenge Auflagen geknüpft. Zudem muss ein Arzt die Therapie begleiten.
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Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass Cannabis Spastiken und Schmerzen, die oftmals bei der Nervenkrankheit Multiple Sklerose auftreten, lindern kann. Bei Aids- und Krebskranken verringert die appetitanregende Wirkung der Droge den Gewichtsverlust. Da Cannabis aber in Deutschland verboten ist, dürfen Ärzte nur den synthetisch hergestellten Cannabis-Wirkstoff Dronabinol verschreiben. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen jedoch nicht, da die Substanz in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen ist. 60 Kapseln können bis zu 1700 Euro kosten.
Weil das vielen Patienten zu teuer ist, besorgen sie sich natürliches Cannabis auf eigene Faust - und bewegen sich damit am Rande der Illegalität. Denn Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz - der Besitz ist verboten. Zwar verfolgt die Staatsanwaltschaft Besitzer von "geringen Mengen" - je nach Bundesland sind das drei bis 30 Gramm - nicht, doch es bleibt ein Risiko. Claudia H. ist es eingegangen: "Ich habe alle schulmedizinischen Medikamente ausprobiert, aber die Nebenwirkungen waren inakzeptabel", sagt die 51-jährige Softwareentwicklerin. Sie kann seit zehn Jahren kaum mehr gehen, vor fünf Jahren hat sich ihr Zustand stark verschlechtert. "Wegen der spastischen Lähmungen konnte ich nachts nicht mehr schlafen, doch wenn ich Tabletten nahm, waren die Beschwerden am folgenden Tag noch stärker." Auch der Cannabis-Wirkstoff Dronabinol habe ihr keine spürbare Erleichterung gebracht - ein untragbarer Zustand, sagt sie.
Ein Artikel in einem Magazin für Multiple-Sklerose-Patienten brachte sie auf die Cannabis-Therapie. "Ich wollte es versuchen, schließlich bestand eine Chance, dass sich meine Beschwerden verringern würden. Meine Ärztin stand voll hinter mir", sagt Claudia H. "Ich habe mir dann Cannabis besorgt. Zwei- bis dreimal pro Woche brühe ich mir seitdem bei starken Beschwerden aus den Blüten abends einen Tee." Von der Wirkung ist die Unternehmerin überzeugt. Die starken Lähmungen gingen vorübergehend zurück, die Wirkung halte auch noch am folgenden Tag an. Rauschzustände erlebe sie keine, auch eine Abhängigkeit bestehe nicht. Illegal bleibt ihre Therapie trotzdem.
Cannabis nur für Zwecke "im öffentlichen Interesse"
Im Mai 2005 begann sich das zu ändern. Bis dahin hatte die Bundesopiumstelle sämtliche Anträge von Erkrankten, Cannabis als Medizin einsetzen zu dürfen, pauschal abgewiesen. Ausnahmegenehmigungen würden nur für wissenschaftliche oder "im öffentlichen Interesse liegende" Zwecke erteilt, lautete die Begründung. Doch dann urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass auch die Gesundheit von einzelnen Patienten im öffentlichen Interesse läge. Die Bundesopiumstelle könne nicht einfach pauschal Anträge ablehnen, sondern müsse jeden einzelnen Fall prüfen.
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Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
es gibt hier niemanden der aus eigenr erfahrung schreibt, oder sehe ich das Falsch?
Da gibt es ausschnitte asu studien die schon längst wiederlegt sind und dann diese immer wieder kehrende Lügengeschichte der Psychose??????
Das ist so ein schwachsinn, weil niemand der nicht schon einen Anlage für eine Psychose hat, an einer psychose erkranken wird.!!!!
Das kann man mit sicherheit sagen sonst würde ich mich nur noch zwischen Leuten mit einer schweren Psychose abgeben. Ja viele die ich kenne rauchen das Zeug auch ohne Krankheitsgrund und sie Arbeiten, Leben noch haben teilweisse Kinder und leben immer noch gut.
Die einzige nebenwirkung ist eigentlich die Kriminalisierung von Unschuldigen.
Leider wird sich so lange nichts änder wie die Menschen in diesem Land alles hinnehmen ohne sich auch mal gedanken zu machen.
Und einen Abgabe in der Apotheke finde ich alles andere als gut!!! Das würde heissen das die noch mehr Geld machen, warum nicht wie in den Niederlanden, dort funktioniert das einbandfrei.
Und die Steuergelder würden sich auch gut in der Staatskasse machen.
Sehr schade finde ich das sich nur wenige Gedanke darüber machen. Leider scheinen die Politiker ihren Fehler nicht eingestehen zu wollen und wenn man durch Verbote viel Gled macht dann kann man das einfach nicht legalizieren. Komisch ist nur das Studien, die schon vor Jahren gemacht wurden, meist bei nicht gefallen eifach unter den Tisch gekehrt werden.
Bs. USA hat in den 80ern einen Versuch in den Niederlanden machen lassen, bei dem die Fahrtüchtigkeit bei Cannabis konsum untersucht wurden. Leider ist der Versuch zu Possitiv ( für die USA zu negativ ) ausgefallen. Die Leute sind einfach zu vorsichtig gefahren, so dass nichts passiert ist. Also lässt man den Versuch einfach unter den Tisch fallen.
Also Bayer Heroin erfunden hat, ist der Kerl tatsächlich auf die Idee gekommen, dass der Extract aus Morvium , bestimmt nicht süchtig macht so wie das Morvium und Hashisch. Wie Naiv????
Aber der wollte auch nur Kohle machen und hats geschaft wie man heute sieht. Leider kann man Cannabis überall anbauen und wenn das jeder machen würde, dann hätten die Farmkonzerne Angst nichts mehr zu verkaufen, denn dann wären die Leute auf einmal nicht mehr Krank????
Diese annahmen machen es so schwer eine Pflanze zu legalisieren, eh schon einen Frechheit, wenn man bedenkt das sich hier in Bayern die meisten Leute Christdemokraten schimpfen.
Wer hat den Pflanzen auf die Welt gesetzt? Wenn man die Bibel mal zur Hand nimmt. Ja Ja die Christen und ihre doppelmoral.
Irgendwie komisch!
Ja die Braven Christen!
Diese beschissen Heuchlerei!! Die Frau muss vor Gericht gehen um sich linderung zu beschaffen, was ist das für ein Staat??? Da wird eigentlich nur noch geschaut das man die Menschen dieser Nation ausnimmt bis Anschlag.
Bin mal gespannt wann sich die Leute das nicht mehr gefallen lassen.
Wenn hier schon soviel über die Gefahr der Psychosen geschrieben wird (ich teile die Auffassung dass dies nur ein neuer Vorwand ist "ES" nicht zu legalisieren) möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben:
1. Selbst diejenigen die diese Studien durchführen sind sich nicht einig, ob nicht einfach Leute die schon Psychosen haben einfach öfter zu Cannabis greifen.
2. Wer untersucht denn bitte den Alkohol auf die "Psychosen" und sonstige Schäden.
Ich will damit nicht sagen, dass Cannabis harmlos ist, was hier jedoch vergessen wird ist:
Cannabis ist auf jeden Fall HARMLOSER als die verbreitete und akzeptierte Droge Alkohol.
Stellt sich die logische Frage, warum ist "ES" dann verboten?
Die landläufige Meinung, wenn etwas verboten ist dann hat das auch seinen Grund. Der Grund ist, dass der US Chemieriese DuPont sich un den 1930er Jahren durch die industrielle "Wunderpflanze" Cannabis derartig bedroht sah, dass er in einer Lobby- und Hetzkampagne ein Cannabisverbot in den USA durchsetzte.
Jeder der hier Cannabis verteufelt sollte sich dahingehend einmal informieren, es werden Ihnen die Haare zu Berge stehen. Ein schönes Beispiel für die hier schon genannte These: Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat der hat das Recht.
Das TEURE synthetische Dronabinol darf hergestellt, vertrieben und verschrieben werden.
Die teuren Morphine, deren Suchtpotential unvergleichbar höher ist, finden längst im medizinischen Alltag Anwendung.
Cannabis kann nicht in den Pharmafabriken angebaut werden (zu wenig Sonne :-) :-) :-) ).......
Für die Macht der Pharma-Lobby und ihr Bestreben Medikamente nur GEWINNBRINGEND zuzulassen, gibt es unzählige Beispiele. Das Patientenwohl seht an letzter Stelle.
Abhängige Schwerstkranke sind hilflos.
Wie kann ein Staat auf der einen Seite - wenn es ums Finanzielle geht (Altersvorsorge etc.) - von seinen Bürgern verlangen, mehr "Eigenverantwortlichkeit" zu zeigen, wenn er auf der anderen Seiten ebendiesen Bürgern den Umgang mit einer vergleichsweise harmlosen Droge nicht zutraut?
Für wie dämlich hält der Staat seine Bürger wenn er sie glauben machen will, Cannabis - eine Droge mit jahrtausendealter Tradition - sei der Teufel?
Es ist ganz klar ein Verstoss gegen die Menschenrechte wenn man Kranken und Schwerstkranken wissentlich den Gebrauch eines leicht zugänglichen Mittels untersagt. Warum sieht das keiner? Besonders irrsinnig und scheinheilig daran ist, dass es in Einzelfaellen "Sondergenehmigungen" gibt. Warum das? Was unterscheided die Kranken mit Sondergenehmigung von Kranken ohne diese? Etwa der Panzerschrank?
Die sehr hohe lethale Dosis des Mittels sowie das sehr niedrige Suchtpotential des Mittels sind bekannt - wovor sollte man also Angst habe? Ach richtig, vor den "Langzeitfolgen" in Form von Psychosen. ;) Ich denke es ist wahrscheinlicher dass Leute Psychosen bekommen, die sich mit einem illegalen Mittel selbst behandeln und somit in staendiger Unsicherheit und Angst leben.
Paging