Futter, Knochen, Steuer: Hunde sind die besten, aber auch die teuersten Freunde des Menschen. Kann man die Vierbeiner von der Steuer befreien?
Hunde sind die besten, aber auch die teuersten Freunde des Menschen. Futter, Knochen und Hundesteuer - das war einem Landwirt aus Rheinland-Pfalz zu viel. Er wollte seinen Schäferhund von der Steuer befreien lassen und ihn als notwendigen Mitarbeiter seines Hofs einklagen.
Der Schäferhund - ein notwendiger Mitarbeiter? (© Foto: dpa)
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Aus dem Urteil des Vewaltungsgerichts Trier: "Für einen Hund fällt nur dann keine Hundesteuer an, wenn seine Haltung für einen Betrieb notwendig ist. Im Falle des Landwirts, der erklärt hatte, er benötige seinen Schäferhund, um seine Galloway-Rinderzucht zu betreiben, trifft dies aber nicht zu. Dass das Tier den Mann bei der Arbeit auf der Weide schützt, macht die Haltung des Hundes nicht zwingend notwendig, sondern zeigt lediglich, dass sie nützlich ist. Der Tatsache, dass der Hund den Hof bewacht, wird damit Rechnung getragen, dass die Steuer ermäßigt ist."
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(SZ vom 13.10.2009/aro/bre)
Ich würde gerne eine viel höhere Hundesteuer in Kauf nehmen, wenn mein Hund dann wieder überall hinka.... dürfte. Wenn Leute in Haufen treten, haben sie offensichtlich den Weg aus den Augen verloren und die Nase zu weit oben getragen.
Zitat:
"denn da Pferde Vegetarier sind, stinkt ihr Kot auch nicht besonders."
Na dann empfehle ich Ihnen mal einen Rundgang in den von Fiakern frequentierten Gegenden Wiens, am besten an einem warmen Sommertag...
Alle oder keiner. Meine Hunde bringen zusammen keine 5 kg auf die Waage und gelten seit neuem Mietrechtlich zu den Kleintieren wie Katzen und machen bestimmt nicht in den Sandkasten. Gut Pferdekot stinkt nicht so wie Hundekot, doch ist der Anblick auch nicht schöner. Wie gesagt: Alle oder keiner.
nein, denn das Aufstellen, Kontrollieren und Leeren der entsprechenden Behälter kostet die Kommunen ja schließlich Geld. Abgesehen davon finde ich es aber immer lobenswert, wenn die Hundebesitzer 'ihr' Tütchen dabei haben und auch benutzen.
Bzgl. Pferdekot bin ich nicht so pedantisch, denn da Pferde Vegetarier sind, stinkt ihr Kot auch nicht besonders. Gegen eine Katzensteuer hätte ich im Umkehrschluß dann auch keine Einwände, allerdings dürfte hier kaum ein Besitzer den Tierchen hinterherspringen, um den Kot aufzusammeln.
Was ist mit Leuten, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde immer brav in mitgebrachten Beutelchen entsorgen? Wird denen dann die Steuer erlassen? Ich bin dafür entweder Steuer auf alle Tiere, die sagen wir mal zum Vergnügen gehalten werden, wie z. B. Pferde und Katzen oder gar keine Steuer. Pferde und Katzen hinterlassen ihre "großen Geschäfte" nämlich gerne auf Spazierwegen (Pferde) und Sandkästen (Katzen).
Übrigens: seit es bei uns sogenannte Hundeklos gibt mit entsprechenden Beuteln ist es durchaus sauberer geworden. Natürlich gibt es immer Ignoranten. Diese sollte man dann auch entsprechend bestrafen.
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