Der Stadtrat von South Los Angeles will seine Schäfchen auf Fastfood-Diät setzen. Aber hilft ein Burger-Verbot gegen Fettleibigkeit?

Seit Dienstag dürfen laut Stadtratsbeschluss in South Los Angeles keine neuen Fastfood-Restaurants mehr eröffnet werden. Mit dieser Maßnahme wollen die Stadtväter der kalifornischen Metropole das Viertel auf Diät setzen. Der Grund: 30 Prozent der Bewohner sind zu dick, der Stadtdurchschnitt liegt bei 19 Prozent.

Burger; iStockphotos

Angst vorm Hamburger? (© Foto: iStockphotos)

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Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung: "Fastfood hat einen hohen Fett- und Zuckergehalt, diese Energiedichte und das schnelle Essen führen dazu, dass das Sättigungsgefühl ausbleibt. Wer die Energie aber durch Sport wieder verbraucht, der kann guten Gewissens seine Pommes genießen. Man macht es sich ein bisschen zu einfach, die Schuld an der Fettleibigkeit allein den vielen Fastfood-Restaurants zuzuschreiben. Und es wird auch nichts bringen, sie zu verbieten. Dann kaufen die Leute die Produkte eben im Supermarkt und wärmen sie in der Mikrowelle."

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(SZ vom 31.07.2008)