Der Stadtrat von South Los Angeles will seine Schäfchen auf Fastfood-Diät setzen. Aber hilft ein Burger-Verbot gegen Fettleibigkeit?
Seit Dienstag dürfen laut Stadtratsbeschluss in South Los Angeles keine neuen Fastfood-Restaurants mehr eröffnet werden. Mit dieser Maßnahme wollen die Stadtväter der kalifornischen Metropole das Viertel auf Diät setzen. Der Grund: 30 Prozent der Bewohner sind zu dick, der Stadtdurchschnitt liegt bei 19 Prozent.
Angst vorm Hamburger? (© Foto: iStockphotos)
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Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung: "Fastfood hat einen hohen Fett- und Zuckergehalt, diese Energiedichte und das schnelle Essen führen dazu, dass das Sättigungsgefühl ausbleibt. Wer die Energie aber durch Sport wieder verbraucht, der kann guten Gewissens seine Pommes genießen. Man macht es sich ein bisschen zu einfach, die Schuld an der Fettleibigkeit allein den vielen Fastfood-Restaurants zuzuschreiben. Und es wird auch nichts bringen, sie zu verbieten. Dann kaufen die Leute die Produkte eben im Supermarkt und wärmen sie in der Mikrowelle."
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Fast-Food-Verbot Kulinarische Notbremse 30.07.2008
(SZ vom 31.07.2008)
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Ich habe bereits dem Fastfood (fast) den Rücken zugekehrt. Es geht auch ohne einen Burger....aber dennoch kann man manchmal nicht wiederstehen.
um z.B. 1 kg (!) Rindfleisch zu erzeugen. Ein Drittel der globalen Getreideernte wird an sogenannte Nutztiere verfüttert, während jeden Tag 40.000 Menschen an Hunger sterben!
Allein ein Drittel aller deutschen Rinder wird mit Futter versorgt, das aus Südamerika stammt. ,,Dort brennen die Regenwälder und Savannen, weil sie Sojafeldern weichen müssen, die Kraftfutter für deutsches Vieh liefern". (SPIEGEL 06/2001)
Heute bevölkern allein 1,3 Milliarden (!) Rinder die Erde. Ihr Lebendgewicht übertrifft das der gesamten Menschheit fast um das Dreifache! Ein einziges Mastrind verbraucht 600.000 Liter Wasser für den Anbau seines Futters. Und in einem Mastbetrieb mit 10.000 Tieren fallen an einem einzigen Tag 200.000 kg (!) Dung an, der die Böden verseucht!
Logisch.
Diesen kulinarischen Hochgenuss will sich niemand nehmen lassen! Das ist warscheinlich ein Ur-Instinkt: dass man sich labbriges Weisbrot mit gegrillten, fetten Bierfuizln, matschig-wässrigen Tomaten, welken Salatblättern und Plastikkäse plus Kätschap dazwischen in Rekordzeit hineinzwingt...
Ich hasse und verachte es.
DW
P.S. Ich liebe die Szene in "Falling down"...
Es geht nichts über einen saftigen BicMac! Er schmekct einfach köstlich. Und erschmeckt noch besser, wenn man sich dabei einen empörten Fastfood-Gegner vorstellt. Ich liebe es!