Gibt es Siegertypen? Kleine, leichte Menschen können anscheinend trainieren, wie sie wollen - am Ende gewinnen die anderen.
In vielen sportlichen Disziplinen werden Spitzenathleten immer größer und schwerer. Insbesondere beim Sprinten und Schwimmen haben größere Sportler deutliche Wettbewerbsvorteile, wie eine US-Studie zeigt. Die Wissenschaftler empfehlen daher, gerechterweise diese Sportdisziplinen ähnlich wie Boxen oder Ringen in Gewichtsklassen unterteilen.
Einfache Rechnung: Je länger man sich strecken kann, desto eher erreicht man den Beckenrand (© Foto: iStockphotos)
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Seit dem Jahr 1900 ist die Körpergröße jener Sprinter und Schwimmer, die über die Distanz von 100 Metern Weltrekorde aufstellten, der Studie zufolge kontinuierlich gestiegen - und zwar wesentlich stärker als in der normalen Bevölkerung. Während Durchschnittsbürger im vorigen Jahrhundert nur um knapp fünf Zentimeter größer wurden, legten die Topschwimmer um 11,4 Zentimeter zu, die Spitzensprinter sogar um mehr als 16 Zentimeter.
Und je größer der Athlet, desto besser war tendenziell seine Zeit. "Die bei der Analyse aufgezeigten Trends deuten darauf hin, dass Geschwindigkeitsrekorde weiterhin von besonders schweren und großen Athleten aufgestellt werden", sagt Studienleiter Jordan Charles von der Duke Universität in North Carolina.
Wie die Körperform den Athleten gemäß biomechanische Gesetzen Wettbewerbsvorteile verschafft, erläutert der Ingenieur im Journal of Experimental Biology am Beispiel Schwimmen.
Hier raten Trainer ihren Schützlingen, sich bei jedem Stoß möglichst weit aus dem Wasser zu strecken. "Man dachte, dass der Schwimmer in der Luft weniger Widerstand habe als im Wasser", sagt Charles. "Richtiger Tipp, aber falsche Erklärung."
Stattdessen könne ein Körper, der weit aus dem Wasser rage, schneller und stärker nach vorne gerichtet wieder in die Flüssigkeit eintauchen. "Die dadurch ausgelöste größere Welle ist schneller und treibt den Körper nach vorne. Ein größerer Schwimmer bekommt einen stärkeren Effekt", sagt der Forscher und prognostiziert: "In Zukunft werden die schnellsten Athleten schwerer und größer sein."
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(AP/sueddeutsche.de/mmk)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
"Die bei der Analyse aufgezeigten Trends deuten darauf hin, dass Geschwindigkeitsrekorde weiterhin von besonders SCHWEREN!!!! und großen Athleten aufgestellt werden"
Das kann doch nicht sein, übergewichte stellen Geschwindigkeitsrekorde auf!
Zudem Greene 175cm, Obikwelu 195cm (mit Wettkampfgewicht von nur 74kg)
und Phelps ist für seine Körpergröße nicht besonders schwer.
Naja wenn die Sprinter um 1900 eine Durchschnittsgröße von unter 170 hatten, kanns ja durchaus hinkommen. Wobei die Größe der Topsprinter eher gestreut ist.
Gilt das auch für L.Messi ?
Gilt das auch für Kunstturner?