Die Angst vor Demenz im Alter ist groß. Begierig werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse aufgesogen. Jetzt soll auch die Schlaflage bei der Früherkennung helfen.

Wie schräg sich jemand nächtens ins Bett legt, kann Aufschluss über sein Demenz-Risiko geben. Das ergab eine Studie des Leipziger Neurologen Joseph Claßen. Dafür filmte Claßen Versuchspersonen, die sich anschließend einem neuropsychologischen Test unterzogen. Je schräger die Menschen lagen, desto schlechter waren ihre Ergebnisse.

Liegen; Demenz; ddp

Wer sich zu schräg bettet, läuft nicht nur Gefahr, herunter zu fallen. Schräglage kann auch ein frühes Anzeichen von Demenz sein. (© Foto: ddp)

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Die Schlaflage könnte demnach wertvolle Informationen für die Früherkennung von Gedächtnisstörungen liefern, schreibt Claßen über seine Studie im British Medical Journal: "Gesunde Erwachsene legen sich spontan gerade ins Bett." Die schiefe Körperposition könnte auf eine Störung des räumlichen Orientierungssinns zurückzuführen sein, so Claßen. Ein gut zu beobachtendes Symptom, das nach Claßens Hoffnung vielen Menschen helfen soll. "Wir hoffen, dass auf diese Weise die Früherkennung der Demenzerkrankung begünstigt wird."

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(sueddeutsche.de/ap/leja/bre)