Nach der Biografie gibt es nun die Übergrößen eines Berliner Rappers: Ein Kurzbesuch in Bushidos neuem Klamottenladen am Alexanderplatz.
Berlin - Man muss Weihnachtsmärkte nicht romantisch finden, um von diesem Bruch befremdet zu sein: Draußen, am Alexanderplatz, hatte es nach Zuckerwatte gerochen, Eltern waren mit ihren Kindern Riesenrad gefahren, zu den Klängen von "Kling Glöckchen" hatte man den Laden in den S-Bahn-Arkaden betreten. "Isch finde alle diese mickrigen Spasten schwul" dröhnt einem nun entgegen; der weiß geflieste Raum strahlt die Gemütlichkeit einer Großschlachterei aus, von den Wänden starrt Bushido auf die Kunden herab.
Rapper Bushido ist unter die Designer gegangen - mit einer ziemlich eigenwilligen Kollektion im eigenen Laden. (© Foto: dpa)
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Der Berliner Rapper ist unter die Designer gegangen und hat noch schnell vor Weihnachten einen eigenen Laden in Berlin-Mitte eröffnet. Durch und durch kreativer Texter, der er nun einmal ist, hat Bushido den Shop "Bushido" getauft. Auf 350 Quadratmetern Geschäftsfläche können Fans und andere Freunde der dicken Hose dort die vom Rapper entworfene Kleidung kaufen, aber auch CDs, DVDs und dessen Biographie.
Am Abend nach der Eröffnung ist kaum Kundschaft im "Bushido" unterwegs, nur ein großer Junge mit Bomberjacke und einer bunten Spongebob-Tüte in der Hand schlurft zwischen den mächtigen goldenen Klötzen herum, auf denen die Klamotten so sauber gefaltet liegen wie Kleider in einem Bundeswehr-Spind.
Von den Wänden funkeln Musikpreise, Trophäen, Goldene und andere glitzernde Schallplatten. Untermalt wird der Einkaufsspaß von Bushidos Krawall-Rap, von dem man Zeile um Zeile hofft, er habe das nur geschrieben, damit sich alles besser zusammenreimt.
Wobei: Zu "dänn sie wissen nisch, was sie tun" lässt es sich gleich viel leichter Bushido-Söckchen und Bushido-Unterhosen kaufen. Über den Po der Designerstücke zieht sich der Schriftzug "Ferchichi", so heißt die Hausmarke und so heißt der gebürtige Bonner mit bürgerlichem Namen. Außerdem im Angebot: T-Shirts, Pullover, Caps, Hosen, einfach nur Dinge, mit denen sich Geld machen lässt. Denkt man zunächst.
Doch schon bei der ersten Anprobe - Bushido röhrt "Isch scheiß auf eure deutschen Regeln" - wird klar, dass er es auch bei Konfektionsgrößen mit deutschen Regeln nicht so genau nimmt: Der graue Ferchichi-Jogginganzug etwa sitzt selbst noch in "Small" so schlabberig, dass sogar Menschen, die normalerweise nur von dieser Kleidergröße träumen können, sich darin fühlen wie der Charming Bär. Und in dem sperrigen Ding soll man nun Sport treiben? Nö, sagt der Verkäufer über den Jogginganzug, "das ist so für Freizeit, so für tagsüber zum Anziehen halt".
In der Bravo hat Bushido erzählt, bei seiner Kollektion hätten ihn Ralph Lauren und Lacoste inspiriert. Nicht nur beim Anblick des Trainingsanzugs kann man sich das schlecht vorstellen. Einzig die kleine, gestickte Figur auf der Brust der Ferchichi-Hemden erinnert verdächtig an einen gestreckten Polospieler beim Aufwärmen. Hat Ralph Lauren über so viel Ähnlichkeit mit seinem eigenen Erkennungssymbol gar nicht geschimpft? "Och, das is' doch bloß so 'n kleenes Männekieken", sagt der Verkäufer. Aha.
(SZ vom 15.12.2008/age)
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Beim Stöbern durchs Internet, sind wir auf Ihren Artikel über Bushido gestoßen. Das ist wirklich das Allerletzte, was wir da gelesen haben. Und das Beste ist, Sie nennen Ihr unqualifiziertes Geschreibsel wahrscheinlich noch journalistische Berichterstattung! Aber sie haben schon Recht, für Ihr Schmierblatt gut genug.
Zuerst dürfen wir Sie vielleicht daran erinnern, dass man sich, bevor man einen Bericht verfasst, ausreichend informiert. Dann hätten Sie höchstwahrscheinlich auch mitbekommen, dass der Bushido-Store bereits im Oktober seine eigentliche Eröffnung hatte und seit diesem Zeitpunkt auch schon zu besuchen war . Aber Bushido unterstellen, dass er schnell vor Weihnachten noch den Laden eröffnet hat, damit er noch ordentlich Geld kassiert, das ist natürlich schneller und einfacher gemacht, als zu recherchieren.
Und dazu kommt noch: Wie möchte man einen neutralen Artikel schreiben, was ja eigentlich Ihre Aufgabe ist, wenn der Autor dieses Berichtes den Bushido-Shop schon blind betritt und nicht einmal helles und freundliches Laminat von Fliesen unterscheiden kann nur so viel zu "Gemütlichkeit einer Großschlachterei."
Da hätte sich der gute Schreiberling wohl vorher besser einmal seine Scheuklappen abgesetzt, mit denen er womöglich die ganze Zeit durch die Weltgeschichte läuft.
Und dann auch noch der festen Überzeugung sein, dass der Laden nicht gut besucht ist und kaum Kundschaft unterwegs ist wir bitten Sie, das ist sowas von lächerlich. Wir hätten nämlich zwei Möglichkeiten, warum Sie angeblich kaum Leute im Laden gesehen haben. Entweder, Sie sind einmal wieder blind durch die Gegend gelaufen und haben Ihre Augen absichtlich verschlossen oder es lag einfach daran, weil Sie sich in dem Laden aufgehalten haben, wenn Sie verstehen, was wir meinen.
Also, wir waren schon mehrere Male in dem Store und können nur sagen, was Bushido seinen Fans bietet, ist einmalig. Von sehr hübscher, selbst designter Mode über Fanartikel bishin zu einer Saftbar mit leckeren, frisch gepressten Säften. Es ist einfach ein großartiges Geschenk und ein wunderbarer Treffpunkt für die Fans, worunter übrigens auch ganze Familien gehören, ja, Sie haben richtig gehört: Familien, mit Kinderwagen usw.
Damit hätten Sie wohl jetzt nicht gerechnet, was? Aber, wenn Sie den Laden in Zukunft noch einmal betreten, Ihre Scheuklappen nicht vergessen abzunehmen und Ihre Augen aufmachen, dann dürften Ihnen auch die Familien mit Kinderwagen begegnen.
Na ja, wie sich im Großen und Ganzen aus dem Artikel rauslesen lässt, missgönnen Sie Bushido jeglichen Erfolg. Offensichtlicher geht es ja wohl kaum. Wir zitieren: "Das Schlimmste aber: Er hat auch noch Erfolg damit." - Wie frustriert muss man eigentlich sein, wenn man einem anderen Menschen nichts gönnen kann?
Da haben Sie aber auch wirklich nichts ausgelassen Sie zerreißen sich die Mäuler über ihn, sein Buch, seinen Laden, seine Musik, seine Fans und über seinen anstehenden Film. Am billigsten sind diese latenten, dreisten Beleidigungen gegenüber Bushido (wie z.B.: Er sei ein "Minimalalphabet" usw.). Wir können uns nur zu gut vorstellen, wie das in Ihrer Redaktion abgelaufen sein muss. Da haben Sie sich doch bestimmt gedacht: "Entschärfen wir die persönlichen Angriffe auf Bushido für die kleinen, doofen Bushido-Fans doch ganz einfach, indem wir den gesamten Artikel mit geschwollenem Gerede verpacken."
Tja, aber was soll man machen, manche Menschen (Sie) wollen Ihre Vorurteile halt mit ins Grab nehmen.
Ach, zu guter Letzt, Sie schreiben, dass Sie die aufgenähte Applikation auf der "Ferchichi-Kollektion" an einem gestreckten Polospieler beim Aufwärmen erinnert? Ein Blick auf Bushidos "Deutschland gib mir ein Mic-DVD" hätte ausgereicht, dann hätten Sie sich dieses peinliche Unwissenheits-Outing ersparen können! Also, noch einmal für Sie: Die aufgenähte Applikation stellt Bushido dar und stammt vom Cover der Live-DVD/CD "Deutschland gib mir ein Mic".
Fazit: Ein erbärmlicher Artikel von Ihnen!!!
Beim Stöbern durchs Internet, sind wir auf Ihren Artikel über Bushido gestoßen. Das ist wirklich das Allerletzte, was wir da gelesen haben. Und das Beste ist, Sie nennen Ihr unqualifiziertes Geschreibsel wahrscheinlich noch journalistische Berichterstattung! Aber sie haben schon Recht, für Ihr Schmierblatt gut genug.
Zuerst dürfen wir Sie vielleicht daran erinnern, dass man sich, bevor man einen Bericht verfasst, ausreichend informiert. Dann hätten Sie höchstwahrscheinlich auch mitbekommen, dass der Bushido-Store bereits im Oktober seine eigentliche Eröffnung hatte und seit diesem Zeitpunkt auch schon zu besuchen war . Aber Bushido unterstellen, dass er schnell vor Weihnachten noch den Laden eröffnet hat, damit er noch ordentlich Geld kassiert, das ist natürlich schneller und einfacher gemacht, als zu recherchieren.
Und dazu kommt noch: Wie möchte man einen neutralen Artikel schreiben, was ja eigentlich Ihre Aufgabe ist, wenn der Autor dieses Berichtes den Bushido-Shop schon blind betritt und nicht einmal helles und freundliches Laminat von Fliesen unterscheiden kann nur so viel zu "Gemütlichkeit einer Großschlachterei."
Da hätte sich der gute Schreiberling wohl vorher besser einmal seine Scheuklappen abgesetzt, mit denen er womöglich die ganze Zeit durch die Weltgeschichte läuft.
Und dann auch noch der festen Überzeugung sein, dass der Laden nicht gut besucht ist und kaum Kundschaft unterwegs ist wir bitten Sie, das ist sowas von lächerlich. Wir hätten nämlich zwei Möglichkeiten, warum Sie angeblich kaum Leute im Laden gesehen haben. Entweder, Sie sind einmal wieder blind durch die Gegend gelaufen und haben Ihre Augen absichtlich verschlossen oder es lag einfach daran, weil Sie sich in dem Laden aufgehalten haben, wenn Sie verstehen, was wir meinen.
Also, wir waren schon mehrere Male in dem Store und können nur sagen, was Bushido seinen Fans bietet, ist einmalig. Von sehr hübscher, selbst designter Mode über Fanartikel bishin zu einer Saftbar mit leckeren, frisch gepressten Säften. Es ist einfach ein großartiges Geschenk und ein wunderbarer Treffpunkt für die Fans, worunter übrigens auch ganze Familien gehören, ja, Sie haben richtig gehört: Familien, mit Kinderwagen usw.
Damit hätten Sie wohl jetzt nicht gerechnet, was? Aber, wenn Sie den Laden in Zukunft noch einmal betreten, Ihre Scheuklappen nicht vergessen abzunehmen und Ihre Augen aufmachen, dann dürften Ihnen auch die Familien mit Kinderwagen begegnen.
Guten Tag alle zusammen.
Es ist schon verständlich das man diese Art von Berichterstattung hier nicht erwartet.
Aber sich so darüber aufzuregen? Ja, der Kerl hat anscheinend nicht viel im Kopf(autor wie rapper). Als die "Backstreet Boys", "n`sync" und wie sie alle hießen, der Internationalen Bühne ihre Milchgesichter zeigten hat sich niemand aufgeregt. "Lasst die Mädels doch träumen", war die allgemeine Meinung.
Dieser Typ ist doch bloß das männliche Pendant zu den Mädels Bubies. Die kleinen Jungs kommen davon schon wieder los und ganz ehrlich lache ich mich lieber über Drogenverkaufende "wannabie" Gangster kaputt als irgendeinen Bericht über Schwiegermutters Liebling zu lesen.
Aber die allgemeine Verblödung der Jugend ist uns doch allen bekannt, also warum darüber aufregen?
Grüße
....und ich studiere Betriebsanleitungen.
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