"Wellensittich entflogen. Farbe egal", steht auf einem der ersten Zettel, die Nist auf seinem Blog veröffentlicht. Bald schon ist er nicht mehr allein bei der Suche nach aberwitzigen Aushängen. "Mittlerweile bekomme ich eine Menge Zusendungen aus allen Stadtteilen. So wird das Bild, das die Zettelwirtschaft von Berlin zeichnet, noch authentischer", freut sich der Initiator über die große Resonanz.

Jeden Tag postet Nist das Foto eines Aushangs, täglich klicken sich bis zu 15.000 User durch die kuriosen, kreativen, wütenden oder romantischen Zettel; Nists Facebook-Seite hat etwa 28.000 Fans. Sogar ein Buch mit den besten Aushängen hat der Student mittlerweile verfasst: "Wellensittich entflogen. Farbe egal, Kuriose Zettelwirtschaft" (Joab Nist, Ullstein Verlag, 9,99 Euro).

Bild: Notes of Berlin 30. November 2012, 15:452012-11-30 15:45:33 © Süddeutsche.de/jst/jobr/holz