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Biofach-Messe – Wie Armani - aber bio
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Ein anderer Bereich, der es nur auf einen Anteil von unter einem Prozent am Naturkosmetikmarkt bringt, sind Naturparfüms. Hier macht den Herstellern besonders das "Duftgedächtnis" der Verbraucher zu schaffen. Jahrelang seien die Verbraucher durch Parfümerien gelaufen und hätten sich - ganz unbewusst - ein Repertoire an Düften erschnüffelt.
Und jetzt denken sie: "Es muss riechen wie Armani", sagt Jean-Claude Richard, Geschäftsführer eines Schweizer Naturkosmetik-Unternehmens, das auch Parfüms herstellt. Meist sei den Käufern die Vielfalt der Naturparfüms nicht groß genug. "Die herkömmliche Kosmetikindustrie bedient sich aus mehreren tausend Duftstoffen", erklärt Richard. Naturparfüms stünden dagegen nur etwa 200 bis 300 Duftstoffe zur Verfügung. "Mehr gibt die Natur nicht her", sagt er mit einem Achselzucken. Zudem entwickelten Naturparfüms ihren vollen Duft erst über Stunden hinweg.
Im Bild: Natur-Parfum-Flakons.
Foto: dpa
(Ira Kugel, dpa/sueddeutsche.de/pfau)
18. Februar 2010, 13:43 2010-02-18 13:43:00