Der Vorwurf des Bio-Eier-Betrugs gegen Geflügelfarmen in Sachsen-Anhalt ist widerlegt. In Brandenburg laufen die Untersuchungen noch.
Die Vorwürfe des Betrugs mit falsch etikettierten Eiern gegen den Bio-Geflügelhof Deersheim sind für den Standort in Sachsen-Anhalt amtlich entkräftigt worden.
Die Tierschutzorganisation PETA hatte Geflügelhöfen vorgehalten, Eier fälschlicherweise als Bioware auszuzeichnen. (© Foto: dpa)
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Untersuchungen von drei verschiedenen Behörden vor Ort zufolge entsprechen die Bedingungen an den Standorten in Deersheim den gesetzlichen Anforderungen, wie der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Magdeburg auf Anfrage der AP am Donnerstag sagte.
Es seien die Haltung der Tiere, die Kennzeichnungen der Eier sowie die Vertriebswege überprüft worden. Die Tierschutzorganisation PETA hatte dem Unternehmen vorgeworfen, Eier von Hennen aus nicht artgerechter Haltung als Bio- oder Freilandeier zu verkaufen. Dies hatte der Bio-Geflügelhof Deersheim zurückgewiesen.
Die von PETA erhobenen Vorwürfe bezogen sich auch auf Farmen der Firma in Brandenburg. Die Ergebnisse der dortigen Untersuchungen lagen am Donnerstag dem Unternehmen zufolge noch nicht abschließend vor.
Die Rewe-Gruppe erklärte nach Bekanntwerden der Untersuchungsergebnisse aus Sachsen-Anhalt, für die Marken "Rewe Bio" und "Naturgut" umgehend wieder Bio-Eier vom Geflügelhof Deersheim zu beziehen.
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(AP/mmk)
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"Der Standort Deersheim in Sachsen-Anhalt war nie Thema der Recherche von PETA Deutschland e.V., dort wurde nicht ermittelt. Es geht allein um die Standorte Bestensee und Spreenwald in Brandenburg, also von den Betriebsgeländen der Firma Landkost-Ei. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat am 28. November 2008 ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet, Az. 4107 Js 58600/08.
Der Biohof Deershein ist nur im Bezug auf die Handelsbeziehungen zu Landkost relevant. PETA konnte im Zeitraum von März bis Anfang Oktober Video- und Fotomaterial erstellen, das zeigt, dass die Hennen, die bei Landkost (u.a. auch für den Biohof Deersheim) angeblich in Freiland- oder Biohaltung gehalten werden, gerade nicht so gehalten wurden. Landkost versuchte dies nachträglich mit einer Aufstallungsgebot wegen Vogelgrippe zu erklären. Diese bestand allerdings erst ab dem 20. 10. 2008. Für den Zeitraum der PETA-Ermittlungen herrschte kein Aufstallungsgebot von Geflügel und auch keine Übergangsfristen.
Wenn die Behörden diese Woche in den brandenburgischen Standorten von Landkost jetzt keine Mängel in den Ställen feststellen, so ist das in Bezug auf die PETA-Ermittlung irrelevant. Diese bezieht sich ausdrücklich auf die Zeit vom 7. März bis Anfang Oktober 2008."
sollte man immer im Hinterkopf haben: Nicht gesunde Eier oder Milch sind das Ziel dieser Sekte, sondern der völlige Ausschluss tierischer Produkte für den Verbrauch durch den Menschen.
Also nicht nur kein Schinken, kein Steak, keine Lederschuhe oder -Jacken, sondern auch keine Wollpullover, keine Butter, kein Käse, keine Eier...
Da dort der unbedingte Wille besteht, den eigenen Verzicht (die eigene Kasteiung?) zur Norm für alle zu machen, ist PeTA kein ernsthafter Gesprächspartner, wenn es um Lebensmittelsicherheit oder gar um Lebensmittelrecht geht.
"Heißt es nicht "entkräftet"??? "
Ja, bei uns schon. Aber in Sachsen-Anhalt? Wer weiß, vielleicht ist das ja schon Grundgesetz konformes Deutsch.
entkräftigt
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Heißt es nicht "entkräftet"???
Wäre nicht das erste Mal, daß PETA mit erheblicher krimineller Energie die Tatsachen manipuliert hat. Bin gespannt wie eine eventuelle Schadenersatzklage vor Gericht entschieden wird.
In jedem Fall ist der Organisation sofort die Gemeinnützigkeit abzuerkennen!
Paging