Berlin hat einen weiteren Schritt zur Integration muslimischer Einwanderer unternommen - und die Bestattung nach den Vorschriften des Korans erlaubt.
Wie wichtig interkulturelle Kompetenz ist, hat Berlin mit einem neuen Integrationsgesetz bewiesen: Der rot-rote Senat verabschiedete einen Gesetzentwurf, der vor allem darauf abzielt, den öffentlichen Dienst und die Unternehmen für Beschäftigte mit ausländischen Wurzeln weiter zu öffnen.
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Der Senat der Hauptstadt will künftig Bestattungen ohne Sarg ermöglichen. Bislang lassen sich 90 Prozent der muslimischen Einwanderer in ihrer Heimat nach den Vorschriften des Korans beerdigen. (© dpa)
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"Wir wollen damit einen weiteren Beitrag zur besseren Integration leisten", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Berlin brauche ein weltoffenes, liberales Klima, auch um sich in der Konkurrenz zu anderen europäischen Metropolen behaupten zu können. "Wir sind auf Zuwanderung angewiesen", betonte der SPD-Politiker. Diskriminierung dürfe es nicht geben.
In diesem Zusammenhang soll Zuwanderern die Eingliederung in die Gesellschaft auch dadurch erleichtert werden, dass religiöse Vielfalt in der Gesetzgebung besser berücksichtigt wird. So sollen künftig Bestattungen ohne Sarg möglich werden, wie sie im islamischen Kulturkreis üblich sind. Zudem soll im Feiertagsgesetz künftig nur noch von religiösen Feiertagen statt von christlichen die Rede sein.
Nach den Sitten des Korans
Mit der Gesetzesänderung will der Senat dem Wunsch vieler Muslime entgegenkommen, ihre Angehörigen nach den Vorschriften des Korans zu beerdigen. Sie schreiben vor, den Leichnam zu waschen, in Leinentücher zu hüllen und mit dem Kopf in Richtung Mekka zu bestatten. Grabschmuck ist nicht erlaubt. Der in Deutschland geltende Sargzwang war für rund 90 Prozent aller muslimischen Einwanderer der Grund, sich in ihren Heimatländern beerdigen zu lassen.
Eine entsprechende Regelung könnte im Rahmen des Integrationsgesetzes noch dieses Jahr verabschiedet werden, sagte der Integrationsbeauftragte des Senats, Günter Piening. Von Beginn kommenden Jahres an könne es sarglose Bestattungen geben, allerdings nur auf Friedhöfen mit einem muslimischen Grabfeld. Das sind bislang die Friedhöfe in Gatow und in Kreuzberg am Columbiadamm.
Die Zahl solcher Bestattungen werde in Berlin in den nächsten Jahren "dramatisch" zunehmen, sagte Piening. Denn die erste Einwanderergeneration sei in die Jahre gekommen.
Bedenken von Berliner Bestattungsunternehmen gegen die Neuregelung bezeichnete der Integrationsbeauftragte als unbegründet. Hier gehe es um wirtschaftliche Interessen: "Offensichtlich ist es so, dass eine Bestattung im Sarg eine höhere Gewinnmarge abwirft als eine Bestattung ohne Sarg."
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(sueddeutsche.de/ AP/ddp/vs)
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tut sich da mal was.Nicht dass mich die Meinungen irgendwelcher religiösen Gruppierungen interessiert,es geht mir einfach darum ,der Abzocke von der Wiege bis zur Bahre und darüber hinaus endgültig zu beenden.Mir stinkt auch die Verbrennerei von Verstorbenen,denn am Schluss nochmal kräftig Energie verschwenden und CO 2 nebst anderer Verbrennungsrückstände in die Atmosphäre zu blasen zeugt nicht gerade von viel Einsicht.Mich kann man von mir aus im Zoo verfüttern,wenn`s mal soweit ist.Wir haben uns zu lange aus der Nahrungskette(und leider auch aus der echten Evolution)ausgeklinkt.Aus einem Sarg kann man was sinnvolleres machen,den muss man doch nicht mitverbrennen oder verbuddeln.
Der religiöse Zusammenhang tangiert meinen Allerwertesten nur peripher.Von mir aus könnte man den ganzen Quatsch bleiben lassen.
Und wie wollen Sie Ihre sterblichen Überreste dann seuchensicher entsorgen?
Auch wenn Sie sich in den Sonder- oder Giftmüll geben würden, würden da ja Kosten anfallen.
Außerdem sollten Sie diese Entscheidung Ihren Hinterbliebenen überlassen. Vielleicht möchten die ja ein Andenken an Sie. ;-)
Warum man aber mit Totenhemd und Sarg verbrannt werden muss, erschließt sich mir in der Tat nicht.
... glauben Sie die Geier werden den deutschen Winter überleben?
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sind die finalen Blutsauger, danach kommt hoffentlich keiner mehr.
Ich habe mich erkundigt. Mein Wunsch:
Anonyme, billigste Beseitigung meiner Reste.
Überführung zum Krematorium durch ein Bestattungsunternehmen (ich kenne einige die das gerne erledigen würden)
Totenhemd (zum Verbrennen!- brauche ich nicht)
Sarg (zum Verbrennen!- brauche ich nicht)
Urne (brauch ich auch nicht)
Und ein Stück Boden auf dem Friedhof, samt Versenkung der Urne (meinetwegen kann mich der Ofen behalten, ohne Hemd und ohne Sarg).
Kostenpunkt, egal wie ich es drehe und wende: Immer ca. 1000 Euro, und das ist mir wesentlich zuviel.
Es ist schön, dass zur Kenntnis genommen wird daß hier auch Andersgläubige leben.
Hier leben aber auch Ungläubige wie ich, bitte nicht vergessen.
Paging