Alkohol kann Kummer nicht ertränken. Im Gegenteil: Wer bei Frust zur Flasche greift, verschlimmert seine Lage.
Entgegen einer weit verbreiteten Überzeugung ist es offenbar nicht möglich, seinen Kummer in Alkohol zu ertränken. Der Rausch aus der Flasche verlängert im Gegenteil den Kummer, wie Wissenschaftler der Universität von Tokio in einer am Freitag veröffentlichten Studie berichteten.
(© Foto: iStockphotos)
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Für die Untersuchung versetzten die Forscher Ratten durch einen leichten Schock in Angst. Bei den Tieren, die anschließend Alkohol verabreicht bekamen, blieb die Angstreaktion länger haften als bei der Gruppe, die nüchtern blieb.
Auf den Menschen übertragen bedeutet dies nach Angaben der Wissenschaftler, dass die negativen Erinnerungen, die der Trinker loswerden will, stark im Gedächtnis bleiben, auch wenn im Moment des Rauschs die Stimmung zeitweise steigt. Um etwas Unangenehmes zu vergessen sei es besser, die negative Erinnerung rechtzeitig mit einer positiven zu "überschreiben" und das Trinken besser sein zu lassen, empfahlen die Forscher. Die Studie wurde im US-Fachmagazin "Neuropsychopharmacology" veröffentlicht.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Bildergalerie Kreisel im Kopf 04.02.2008
(AFP/mmk)
Endgültiger DFB-Kader für EM
ich dachte eher an die Zeit dazwischen ;-)
ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden.
Um Dehydrierung zu vermeiden, sollten Sie bei Saufgelagen gelegentlich ein Glas Wasser dazwischenschieben, Ihr Körper wird es Ihnen danken!
Alkohol beugt Dehydrierung vor.
Als kampferprobte Trinkratte (oder war´s umgekehrt) sag das schon seit Jahren:
Wo immer man Alohol antrifft gehört er bekämpft. Bis zum letzten Schluck :-)
Meine Erkenntnis nach über 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in einer Selbsthilfeorganisation (Kreuzbund):
Nur der/die Schwache trinkt, der/die Starke sieht den Realitäten in's Auge.
Denn:
Alkohol löst
- Familien
- Freundschaften
- Arbeitsplätze
nur keine Probleme.
Zu dieser Erkenntnis kommen und kamen viele leider zu spät.
In viel zu vielen Fällen werden aus Gelegenheitstrinkern Abhängige. Das Ergebnis kann man dann allerorten sehen. Nicht nur auf der Straße, auch in Betrieben, Parlamenten und in den betroffenen Familien.
Zu diesem Thema wurde bisher viel zu wenig geschrieben. Nur, sprechen sie mal offen über den Alkoholmissbrauch, sofort wird ihr Gegenüber einwerfen, dass auch er/sie jemand aus seiner näheren Umgebung kenne, der/die an der Flasche hänge.
Sehr verbreitet ist Alkoholmissbrauch nicht nur in den unteren Schichten, nein besonders die Intelligenz säuft. Es gibt unter Managern, Ärzten, Parlamentariern überproportizional mehrAlkoholabhängige als in der Arbeiterschaft. Zu den Parlamentariern, ob z.B. in Düsseldorf, Bonn oder München, gab es schon einige, für Aussenstehende lustige Beiträge, im ARD + ZDF.
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