Stell dir vor, es gibt ein Nacktfoto der Präsidentengattin, und keiner will es haben: Bei der Versteigerung eines Aktbilds von Carla Bruni fand sich nicht ein Käufer.
Das Bild der nackten Carla Bruni fand keinen Käufer. Foto: AFP
So schnell ändert sich der Marktwert: Im April 2008 hatte ein Fan bei einer Versteigerung in New York 91.000 Dollar geboten, um in den Besitz eines Aktfotos von Carla Bruni zu kommen. Der Modefotograf Michel Comte hatte das Bild 1993 geschossen - zu einer Zeit, als Bruni noch Top-Model war.
An diesem Freitag nun wurde ein identischer Abzug des Schwarz-Weiß-Fotos zur Versteigerung in Paris angeboten. Das Auktionshaus Piasa schätzte den Wert des Werks auf 6000 bis 9000 Euro - also deutlich weniger als die Summe, die in New York bezahlt worden war, kurz nach der Hochzeit Brunis mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy.
Trotz des Schnäppchenpreises fand sich bei der Versteigerung in Paris kein zahlender Liebhaber der heute 41-Jährigen. Mehr als 5800 Euro wollte niemand für das Bild der heutigen Première Dame hinblättern.
Erstaunlich - wenn man bedenkt, welchen Wirbel es schon um Nacktaufnahmen Brunis gegeben hatte: Im Februar 2008 hatte das spanische Männermagazin DT Bilder von Bruni gezeigt, auf denen sie lediglich mit Lederstiefeln und einem Diamantring bekleidet war - die Aufnahme stammt ebenfalls aus der Zeit vor der Ehe mit dem französischen Präsidenten.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP/bre/vs)






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