Von Jürgen Schmieder

Norddeutsch ist der erotischte Dialekt der deutschen Sprache - sagt eine Studie. Kann nicht sein - sagt die Redaktion. Und was sagen Sie?

Erotische Dialekte

Norddeutsch der erotischste Dialekt? Da kann der Bayer nur lachen. (Foto: dpa)

Es gibt Dörfer in Bayern, die liegen nur drei Kilometer auseinander - und die Menschen sprechen unterschiedliche Dialekte. In Dorf A sagt man "fraaale", in Dorf B "maletta", wenn man eigentlich "natürlich" sagen möchte. Und natürlich (oder fraaale oder maletta) hält man den eigenen Dialekt für den erotischsten überhaupt.

Wie gut, dass es für so etwas Studien gibt, denn dafür wurden sie schließlich erfunden. Und da ergab eine am Montag veröffentlichte TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Hamburger Partnerbörse Amio, dass Norddeutsch der erotischste Dialekt der deutschen Sprache ist.

19,3 Prozent der 1000 Befragten gaben an, Norddeutsch sexy zu finden. Damit setzte sich "Moin, Moin" gegen "Grüß Gott“ durch, denn Bairisch landete mit 18,7 Prozent nur auf Platz zwei. Am unerotischsten empfanden die Befragten Pfälzisch (2,4 Prozent) und den Dialekt im Ruhrpott (2,1 Prozent).

Als wir das Ergenbis dieser Umfrage hörten, waren wir empört. Wir sind durch die Redaktion gestürmt und haben gesammelt. Haben Dialekte gehört und mitgeschrieben. Das Motto: Wenn man jemanden ganz toll findet, wie sagt man das eigentlich in Berlin? Oder in Bayern? Oder im Öcher Platt? Natürlich haben wir auch berücksichtigt, dass man in manchen Regionen Deutschlands einfach nicht "Ich liebe dich" sagt, sondern etwas anderes. Sie entscheiden selbst, welcher Dialekt erotisch ist (Umfrage unten).

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Welcher Dialekt ist der erotischste?






















(sueddeutsche.de, dpa, jüsc)

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Leserkommentare (15)



28.11.2007 22:06:24

Hawkwind: Der "echte" Münchner bzw. Bayer

ist das Resultat einer Verschmelzung fusskranker Mongolen, entlaufener Sklaven aus dem alten Rom, versprengter Kelten, Hunnen, Slawen, einiger Germanen, möglicherweise auch irakischer Bauchtänzer, sudanesischer Kantinenwirte sowie syrischer Haarauszupfer.....also in unnachahmlicher Weise "durchrasst und vermischt" wie es unser Stoiber Edi ca. 1993 mal so treffend auf den Punkt brachte, allerdings nicht erst in neuerer Zeit sondern bereits seit ca. 2000 Jahren, als die Bayern noch gar nicht Bayern hiessen...aber dies führt hier zu weit und am Thema vorbei ;-)

Des mit dem "Kirwahupferl" kenne ich nicht, da muss ich als Oberbayer mit Schwabinger und Fürther Wurzeln seitens der Eltern kläglich passen.

Daher bitte ich um Auklärung, bin schon ganz neugierig! :-)


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