Zwei Preise für Emeli Sandé Soulmusiker räumen bei Brit Awards ab

Emeli Sandé mit dem Preis für das beste Album.

(Foto: Getty Images)

Bei den Brit Awards sind die Soul-Sängerin Emeli Sandé und Ben Howard die großen Gewinner. Beste Single wird "Skyfall" von Adele, die mit ihrem Titel-Song zum gleichnamigen James-Bond-Film am Wochenende auf einen Oscar hofft.

Ohne Skandale und ohne hysterische Anfälle: Bei den Brit Awards in London waren die Schottin Emeli Sandé und der Engländer Ben Howard die großen Gewinner. Sie holten jeweils zwei der nach den Grammys wohl begehrtesten Musikpreise.

Die als Stimme der Olympischen Sommerspiele in London bekannt gewordene britische Soulsängerin Sandé wurde sowohl als beste weibliche Solokünstlerin aus Großbritannien ausgezeichnet als auch für ihr Debütalbum "Our Version of Events". Die Schottin hatte im vergangenen Sommer bei der Eröffnungsfeier der Spiele in London die Hymne "Abide With Me" gesungen. Auch bei der Schlussfeier trat sie auf. "Ich habe nicht das Selbstvertrauen, diese Dinge persönlich zu sagen. Deshalb habe ich dieses Album geschrieben", sagte sie in ihrer Dankesrede. Das Album war 2012 allein in Großbritannien 1,4 Millionen Mal verkauft worden.

Ben Howard erhielt die Auszeichnung als aufsehenerregendster Newcomer sowie als bester männlicher Solokünstler. Er setzte sich unter anderem gegen Plan B und Olly Murs durch. Als beste Gruppe wurden die Folk Rocker von Mumford & Sons gewürdigt.

Mit dem Preis für den besten Liveact wurde Coldplay ausgezeichnet. Sie setzten sich unter anderem gegen die Rolling Stones durch, die nach ihrer Comebacktour ebenfalls nominiert waren - 35 Jahre nach ihrer ersten Brit-Awards-Nominierung. Als beste Single wurde der James-Bond-Titelsong "Skyfall" von Adele ausgezeichnet.

Im Showteil der Preisverleihung traten neben den Preisträgern unter anderem Justin Timberlake und Robbie Williams auf.