Von JÜRGEN BUSCHE

Über den komischen Gegensatz zwischen einem würdevollen Anspruch und dem alltäglichen Patzer: Manfred Geier klärt "Worüber kluge Menschen lachen".

Es ist eines dieser Bücher, bei denen man lange über den Titel nachdenken kann. Beginnen wir mit dem Untertitel: "Kleine Philosophie des Humors". Das klingt beunruhigend nach betulichen Reihen: "Kleine Philosophie des Tees" oder "Kleine Philosophie des Briefmarkensammelns".

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Fürchten die Philosophen, die klugen Leute, gar den falschen Mitlacher? (© )

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Aber das ist hier nicht gemeint. Der Haupttitel verspricht mitzuteilen "Worüber kluge Menschen lachen". Das mag diesen oder jenen zu der Frage veranlassen: "Wer ist ein kluger Mensch?" Näherhin, wen hat hier der Autor im Visier? Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis hilft weiter.

Im ersten Kapitel ist von Platon die Rede, im zweiten von Demokrit, im dritten von jenem Diogenes, der in der Tonne wohnte, und im vierten von Kant. Aber das Buch hat noch mehr Kapitel. In weiteren sind Sigmund Freud und Karl Valentin Hauptfiguren. Allein, das ändert nichts. Das Buch handelt von der Bedeutung des Lachens und des Lachenmachens - vulgo: der Witze und des Witzereißens - für die Philosophie.

Ob Philosophen immer kluge Leute sind, kann man dahingestellt sein lassen. Aber dass in diesem Buch Philosophie richtig ernst genommen wird, steht außer Frage. Trotzdem ist es dem Autor gelungen, ein unterhaltsames Buch zu schreiben.

Vor allem kann der Autor mit einer regelrechten Entdeckung in der Philosophiegeschichte aufwarten.

Dem Link folgen und weiterlesen!!!

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