"Werner Nekes - Das Leben zwischen den Bildern" Den Bildern einheizen

Inspirationen eines besessenen Sammlers: Werner Nekes zeigt seine Objekte aus der Frühzeit der Kinematografie.

(Foto: Mindjazz Pictures)

Ein Dokumentarfilm ehrt den kürzlich verstorbenen Experimentalfilmer Werner Nekes, der auch als Sammler die Frühzeit des Kinos erforscht hat.

Von Philipp Stadelmaier

Unter den Großen des deutschen Nachkriegskinos gehört Werner Nekes wohl zu den Unbekannteren. Glücklicherweise hat Ulrike Pfeiffer den 1944 geborenen und dieses Jahr in Mülheim an der Ruhr gestorbenen deutschen Experimentalfilmer nun mit einer Dokumentation geehrt.

Zunächst einmal ist der Film ein Porträt von Nekes selbst. An ihm ist neben seinen langen Haaren vor allem die Langsamkeit seiner Bewegungen beeindruckend. Auch wenn er spricht, kann den stets in Zigarettenqualm eingehüllten Mann wenig aus der Ruhe bringen. Aber darin funkelt ein ...