Die Bauarbeiten für die umstrittene Waldschlößchenbrücke im Dresdner Elbtal beginnen schon am kommenden Montag. Doch die Hoffnung, den Unesco-Welterbe-Titel behalten zu können, hat die Stadt noch nicht aufgegeben.
Die Bauarbeiten für die umstrittene Waldschlößchenbrücke im Unesco-Welterbe Dresdner Elbtal beginnen schon am kommenden Montag. Dann sollen die Baustellen an den betroffenen Straßenkreuzungen eingerichtet werden, teilte die Dresdner Stadtverwaltung am Freitag mit. Die Vorarbeiten für den Zubringertunnel sollen einen Tag später anfangen. Die Stadt werde parallel dazu weiter mit dem Freistaat über mögliche Änderungen an der geplanten Brücke sprechen, um den Verlust des Welterbetitels doch noch zu verhindern.
Wo hier noch ein Dampfer fährt, wird bald die umstrittene Waldschlößchenbrücke gebaut. (© Foto: ddp)
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Erst in dieser Woche hatte das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen den Weg für den Brückenbau geebnet. Es lehnte Eilanträge von Naturschutzverbänden zum Schutz der bedrohten Fledermausart Kleine Hufeisennase ab. Ein vom Dresdner Verwaltungsgericht verfügter Baustopp wurde aufgehoben. Zugleich wurden einige Naturschutz-Auflagen erteilt.
Der Rechtsstreit im Hauptsacheverfahren geht jedoch weiter. Wegen der Brücke wird die Unesco dem Dresdner Elbtal im kommenden Juli den Welterbetitel voraussichtlich wieder aberkennen. Die UN-Organisation sieht die Schönheit der Flusslandschaft durch die Brücke verschandelt.
(sueddeutsche.de/dpa/ihe)
Bundespräsident Gauck in Israel
....und haben den Begriff " blühende Landschaften " falsch gedeutet. Herr Kohl hat damals damit gemeint " Was denen Allen noch blühen wird " mit Milzbrand ,Buffalo und Konsorten. Mit " Hier spricht das Volk " wird eben nicht immer das erreicht was das Volk will sondern das was die Brückenbauer, also nicht die Tunnelbauer, wollen. Was schert die wohl das Weltkulturerbe. Kultur findet in Dresden im Zwinger und in der Semper Oper statt und das reicht doch, oder etwa nicht ?
die Hoffnung, den Unesco-Welterbe-Titel behalten zu können, hat die Stadt noch nicht aufgegeben.
Die Leute sollten mal lernen, dass man nicht alles (oder hier: beides) haben kann.
Die Realität ist keine Soap-Opera im Unterschichtenfernsäh.
Die UNESCO kann nicht anders, als den Titel abzuerkennen. Angedrohte Maßnahmen muss man durchziehen, sonst verlieren Drohungen ihre Wirksamkeit. Die Stadt scheint mir an dieser Stelle sehr blauäugig zu sein.
Wenn man schon, wie in dem Artikel beschrieben, einen Zubringertunnel benötigt, warum baut man beispielsweise keinen Tunnel unter der Elbe.
Wir alle (EU-Bürger, Deutsche und Sachsen) haben mit unseren Steuergeldern so viel in Dresden investiert, damit es wieder im alten Glanz erstrahlt. Es ist eigentlich eine Unverschämtheit, wie dieser überaus teure Wiederaufbau jetzt entwertet werden soll.
Das kommt davon wenn man das Volk entscheiden lässt.