Was war nochmal der Grund dafür, dass die Milch im Kühlschrank sauer wird? Ach ja, richtig! U2 haben eine neue Platte heraus gebracht. Unser Lieblings-Verriss von Alexander Gorkow
Die Oper ist in ihm.
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... und an den Rockstar-Mauken trägt Bono schwere Botten gegen die Strahlung. (© )
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Das haut den stärksten Mann um: Bono Vox und "U2" haben eine neue Platte gemacht
Es könnte an der fragilen Gesamtbefindlichkeit der Gesellschaft liegen, dass gewöhnliche Neuerscheinungen heutzutage mit Zähneklappern erwartet werden.
Früher waren neue Platten gut oder schlecht.
Heute wird eine Band, die eine erste gute Platte gemacht hat, auch von seriösen Medien mit Hysterie sofort als beste Band der Welt angepriesen, was zur Folge hat, dass es jedes Jahr fünf neue beste Bands der Welt gibt.
Zugleich ziehen schlechte neue Platten gleich die bange Frage nach sich: Wohin geht der Pop?
Auf die neue CD der Riesenband U2 wurde vier Jahre gewartet, vom einen mehr, vom anderen weniger. Jedenfalls kündigte sich ihr Erscheinen nun seit Wochen mit dem Raunen eines flamboyanten Gefahrguttransporters an.
Nun ist die tolle Platte da. Und man muss sagen: Sie ist großer Mist.
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Bundespräsident Gauck in Israel
Weisser Wal, da kann ich dir nicht zustimmen. Der Autor setzt sich sehr wohl mit der Platte von U2 auseinander. Für mich ist das die amüsanteste Plattenkritik, die ich jemals gelesen habe und alles andere als peinlich. Wenn man ehrlich ist, kann man jeden Satz in dem Artikel bedenkenlos unterschreiben. Gerade im Zusammenhang mit dem heutigen Artikel über Bonos Geldgeschäfte wirkt seine Gutmenschenattitüde nur noch aufgesetzt und peinlich.
Bin weder Fan von U2 noch von U2-Fans, aber diese Rezension ist armselig,
sie hätte ohne grosse Anpassungen über fast jede Platte der Welt sein können,
Es ist einfach nur eine Sammlung von halbwegs pointierten Schmährufen,
der Autor wurde nur von der Freude am eigenen Wort getrieben,
und von Verzweiflung darüber, dass all seine Freunde ihn ausschliessen,
weil sie sich auf etwas einigen können, was nicht seine Tasse Tee ist.
Soll er sich halt andere Freunde suchen oder sonstwie entspannter werden
und sein Sprach-Posing auf wichtigere Bereiche anwenden,
sonst ist er peinlicher als U2 und seine Fans zusammen.
dww
Es ist ja unstrittig... Fast alles in der Musik ist Geschmackssache, auch wenn das nicht jedes musikalische Vergehen entschuldigt. Dass jedoch jemand ein U2-Album rezensieren darf, der offensichtlich U2 überhaupt nicht mag und seinen Verriss nicht einmal entlang des vorliegenden musikalischen Materials führt ist doch recht bitter und stellt dessen musikjournalistische Kompetenz doch mehr als nur in Frage. Vielleicht überlässt man so etwas in Zukunft jemandem, der sich damit auskennt oder holt sich Anregungen von entsprechenden Personen (die Redaktion des Rolling Stone tagt ja mittlerweile auch in München...)
Mhh... Ich bin ja Mitte der 70er geboren. Seit meine Wahrnehmung also auch Musik umfasst, war U2 also da. Quasi eine Normalität neben Playmobil, dem Waldsterben und "Wetten, dass...". Das Problem "Waldsterben" gibt es anscheinend nicht mehr, "Wetten, dass..." war früher definitiv besser und DER Samstagabendhöhepunkt der Familienunterhaltung (siehe auch Florian Illies "Generation Golf"), während heute nur noch irgendwelche VIPs ihre Platte, Show, Sendung, Kinofilm (bitte passendes einsetzen) promoten; Playmobil fänd ich noch immer super, wenn ich da bedarf hätte -
U2 hat mich aber früher noch nie besonders interessiert und tut es auch jetzt nicht.
Wunderschön geschriebener, pointierter Verriss, sehr schön!