Nicht ohne Peinlichkeiten
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War das der Höhepunkt? Boris Becker busselt seine Lilly. (© Foto: ddp)
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Überhaupt waren die Wetten durchaus unterhaltsamer als der Rest, die Kandidaten gewannen sie alle. Die Hundefrau erkannte ihre vier Schlabbermäuler, ein Paar tauschte auf einem Motorrad in voller Fahrt den Vorderreifen aus, drei Trompeter pusteten Hölzchen aus einem Jenga-Turm heraus, und ein Bergfex schoss an der Decke hängend mit dem Fuß Dartpfeile ins Ziel.
Nicht ohne Peinlichkeiten ging es allerdings bei den Prominenten-Strafen für verlorene Wetten ab. Heino Ferch musste im rotschwarzen Ganzköperkondom auf dem Schwebebalken Knickse machen. Andrea Sawatzki, die vorher schon in einer ihrem Alter nicht adäquaten Robe aufgetreten war, wurde in ein Balettröckchen gesteckt und durch ein Rhönrad gedreht. Während die Kameraführung dem Fernsehzuschauer die Details ihres Höschens ersparte, möchte man nicht wissen, von was die erste Reihe im Saal diese Nacht träumt.
Verunglückt und dumm kitschig kam auch der Becker-Hecht daher, den Boris für seine Lilly durch ein brennendes Herz in ein Rosenbett machte. Wäre Lily mit ihrem schulterfreien Kleid gesprungen, wäre sicher mehr Stimmung in die Messehalle gekommen.
Tja, die Stimmung! Sie war eigentich nie so richtig da. Das Saalpublikum klatschte den Abend in der Regel professionell weg. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der zweimal ins Bild kam, hatte dennoch sein Dauergrinsen festgeklammert, was niemanden wundern wird. Draußen in der Republik lag das Gähn-O-Meter streckenweise sicher am Anschlag. Sogar die Live-Acts von Oasis, Duffy und Reamonn konnten die Sendung nicht mehr retten.
Uschi Blum rettete den Abend
Nur einmal, zwischen 21.45 Uhr und 21.48 Uhr, kamen die Menschen in der Düsseldorfer Messehalle und wahrscheinlich auch an den Rundfunkempfängern richtig in Schwung. Uschi Blum alias Hape Kerkeling trat auf mit dem Lied "Sklavin der Liebe, Geisel der Nacht". Blum im schwarzen Press-Abendkleid mit unglaublichen roten Locken, um sie herum die Gruppe Friedrichstadtpalast im knappen Sadomaso-Kostüm, dazu Verse wie: "Du warst so durchtrieben, ich war noch unbeschrieben". Perfekt choreografiert, einfach gute Unterhaltung.
Uschi verabschiedete sich nach ihren drei Minuten von Thomas mit den knappen Worten, sie habe noch einen Auftritt im Schlagerparadies Dormagen. Treffender konnte man die Anziehungskraft dieser "Wetten, dass...?"-Sendung nicht auf den Punkt bringen.
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(sueddeutsche.de/vw)
Keine Ahnung, wie dieser Artikel zusammengestellt wurde. Die Inhalte kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Ich habe Wetten Dass gesehen und ganz anders wahrgenommen, als der Autor.
Gottschalk wirkte auf mich kein bißchen abwesend. Im Gegenteil. Kann sich jemand die Gratwanderung vorstellen, die es erfordert, so viele unterschiedliche Menschen gleichermaßen bei Laune zu halten, den Zuschauer zum Lachen zu bringen und trotzdem ein gewisses Nivau zu halten? Ich könnte das nicht. Gottschalk schafft das immer wieder.
Man kann über Boris sagen und denken was man will, zumindest ist er sich nicht zu schade bei Wetten Dass über sich selbst zu lachen. Da macht er manch einem was vor. Ich habe es schon in einigen Foren geschrieben. Für mich ist Wetten Dass reine Unterhaltung und hat, wie schon die vielen Male zuvor, für mich sein Ziel erreicht. Hauptsächlich liegt das, so sehe ich es, am Moderator!!!
Gottschalk hat interessante Gäste und abgefahrene Wetten und dabei lässt sich die traurige Realität gut für diese kurze Zeit vergessen. Wer Niveau will, kann auch mal bei sich selbst anfangen. Da geht es am Schnellsten - oder etwa doch nicht.
Eines vorneweg, ich hab die Sendung genausowenig gesehen, wie die letzten 100 "Wetten, dass..."-Sendungen aber dieses Wehklagen von wegen "Dafür zahle ich GEBÜHREN!!!" ist wirklich sehr anstrengend.
Liegt ungefähr auf dem Niveau von: "Wenn Sie nicht endlich schreiben was ICH lesen will, dann kündige ich mein Abo!!!" und kommt direkt nach "Armes Deutschland!!!!" (egal zu welche Thema)
Was hätte man für die Kosten dieser Sendung alles sinnvolle produzieren können ??? Aber der GEZahler hat ja keine Ahnung, sondern zahlt brav. Nur wie lange noch ??? Denn die GEZ wäre wohl ein Fall für den BGH.
Kleiner Tipp an Lilly: Handy ausschalten schon mal einen losen Kontakt zu Gala und Bunte aufnehmen. Und ganz wichtig: Deutsch lernen, denn es erleichtert die Sache dann später beim tränenreichen Breitreten des Trennungsschmerzes bei Kerner und Co.
Boris Becker, mein Gott wie tief kann Mann sinken! Alle Jahre wieder .
Wollen wir wetten das Lilly wie immer in einer temporären Privatsphäre in der Öffentlichkeit breitgetreten wird:
Top die Wette gilt .!
Paging