Eine kindlich-unbekümmerte Haltung, die jeden Zuschauer entzücken muss: Wer kann schon fünf Stunden lang dem braven Extemporieren des um Witz und Ironie bemühten Matthias Opdenhövel folgen? Den Satzbeschaffungsmaßnahmen Frank Buschmanns, der auch dann tödliche Spannung vorzutäuschen versucht, wenn gerade mal - und das kann selbst in den besten Spielen vorkommen - gar nichts passiert?
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Zwei Spielertypen trafen am Samstagabend aufeinander: Zum einen Oku, der sich an die Vorgehensweise des unbekümmerten Taugenichts hielt, nämlich sein Glück nicht zu suchen, sondern einfach zu finden. Hoffnungsvoll begann Okus Spiel, er gewann knapp im Kräfte zehrenden Klettergarten, stapelte sorgfältig seine blauen Bauklötze, schoss Hockeytore, obwohl er sich auf dem Spielfeld kaum bewegte. Oft lag er vorne, punktete, obwohl Raab sich von Beginn an noch schamloser als sonst abrackerte. Doch langsam wendete sich das Blatt für den sympathischen Helden.
Schon vor dem ersten Spiel ist er knallrot angelaufen
Raab holte auf, demonstrierte seine mittlerweile gefürchteten Sekundärtugenden: Schnelligkeit am Drücker, Feingefühl für PS-starke Maschinen, dieses Mal auf Quads durch einen von Regen präparierten Matsch-Parcours. Und verdeutlichte in der über fünf Stunden dauernden, wohl bisher spannendsten Ausgabe von "Schlag den Raab" auf ein Neues, was ihn auszeichnet: Mut, sein ungeschminktes, leidendes Fleisch in die Kamera zu halten.
Schon vor dem ersten Spiel ist er knallrot angelaufen. Er schwitzt. Sein erschöpftes Keuchen ins Helmmikrophon übertönt das Gebrumm des Quads. Raab scheuert sich Hände und Knie auf. Der blutige Hemdsärmel taugt jetzt schon als Reliquie.
Als Oku im vorletzten Spiel "Englischer Fußball" vorne liegt, verliert er erst die Konzentration, dann die Nerven. Raab, selbst zunächst noch zittrig, holt seinen Rückstand auf, gewinnt. Beim Matchspiel für Raab, dem Quiz "Wer weiß mehr", zockt er gnadenlos, lässt Oku, der nicht mehr auf seinem Hocker sitzen bleiben kann und aufgescheucht durch die Dekoration wuselt, keine Chance, keinen einzigen Punkt.
Das ist bitter für Oku. Er muss ohne Millionen zurück ins Saarland, seinen Reggaekumpels behutsam beibringen, warum das mit dem Incentive nach Kingston nichts wird, und die Sperlinge auf den Dächern werden sich überlegen, ob sie diesem Chancentod nochmal was Nettes zwitschern. Dafür sind in der nächsten Sendung phantastische drei Millionen Euro im Gewinntopf. Stoff für neue Träume. Doch dieser Raab, und das ist bitterster Realismus für alle träumenden Herausforderer, könnte - auf Jahre hin - unschlagbar sein.
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(sueddeutsche.de/af/mel)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
Prima das es noch Menschen gibt die so viele tolle und kluge Ratschläge für jemanden wie mich haben, danke! :-) Was würde ich nur ohne solche Hilfen machen ?! Ich fürchte ich wäre wohl verloren ......
Banal ist die stundenlange Unterhaltung durch TV-Sport-Spiele? Niveaulos?
Solch elitäre Kritik muss sich fragen lassen, welchen Maßstab sie anlegen will. Ist die öffentlich rechtliche (stundenlange) Übertragung von betrügenden, schwitzenden, radfahrenden Chemiewerbeträgern bedeutungsvoller?
Objektiv muss eingeräumt werden, dass dem Raab-Spektakel mehr Aufrichtigkeit anscheint als konkurrierenden Veranstaltungen der Sportprofis. Ich denke, dieser Anschein macht einen großen Teil der Attraktivität des Formates aus.
Hier geht es um Geld, um viel Geld. Das versteht jeder. Aber man kann guter Hoffnung sein, dass dies nicht durch Doping oder Wettbetrug angestrebt wird. Und die Protagonisten sind nicht einmal so abgehobene Singulärbegabungen wie viele der sonstigen Hochleistungsstars, denen es oft nur unter Anleitung gelingt, die eigenen Schuhe zu binden.
Du kannst doch z.B. ne Doku auf 3Sat anschauen.
Gut das Fernsehprogramm ist insgesamt auf einem erbärmlichen Niveu, doch so lang die Leut sich den Unsinn freiillig anschauen, anstatt sich mal was anspruchsvolleres zu gönnen, darf man dem Sender keinen Vorwurf machen.
Als Tipp für einen Film "Idiocracy" da gibt es eine Szene im Film, bei dem ein Kinofilm für alle Osars nominiert worden ist. Die Handlung des Films "Aufnahme eines Hinterns und das Highlight der Story,ein Furz"
Und da sind wir nicht mehr weit von weg.
Und wenn man sich die Comedy anschaut. Da gab es auch eine Szene in dem Film. Die Lieblingsserie der Leute in dem Film bestand daraus, daß dem Held des Films dauernd jemand in die Glocken getreten ist oder er darauf gelandet ist.
Wenn es nicht so traurig wäre. Doch der Film ist zu empfehlen, so kannt du wenigstens über das Fernsehprogramm noch lachen auch wenn es eigentlich nur Kopfschmerzen verusacht.
Les ein Buch oder mach irgendetwas, nur dem Fernseher die Schuld dafür zu geben,das er einem keine Unterhaltung liefert weil man selber den Hintern nicht hoch bekommt... den es ist ja deine Entscheidung. Und weil du selber keine Idee hast dann den anderen die Schuld geben?
und als einen unter Google findest du alles mögliche, was im Niveu anspruchsvoller ist.
mit der erweiterte Suchfunktion kannst auch gezielt suchen
Schlag den Raab - wie laaaaaaaaaaaaangweilig *gähn*. Wer schafft es schon sich 4 Stunden bei so einer Sendung wach zu halten?! Die Sendung passt einfach zum Niveau des Senders Pro7. Sagt schon viel über den Sender aus wenn das der Quoten-Bringer ist ........
hätte ich,
was ist den daran schamlos sich abzrackern? Klingt irgendwie herabwertend.
Na ja wenn der Kampf um den Sieg schamlos ist, dann muß man sich nicht mehr wundern. Wir müssen adelig sein, schön gepudert und durchs leben nur mit einem strahlenden Lächel schreiten Natürlich dabei so von Sieg zu Sieg fliegen.
Hauptsache die Frisur sitzt, egal bei welchem Wetter
Aha, na dann gute Nacht Deutschland, wenn die Drei Wetter Taft Devise die erstrebenswerte sein soll.
Paging