Zugang nur mit Eintrittskarte
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Die Show-Veranstalter versicherten unterdessen, es werde keinen Trauerzug durch die Stadt geben. Polizei und Stadtverordnete wollen riesige Menschenmengen in den Straßen um jeden Preis verhindern. Das ganze Viertel um das Staples Center werde abgesperrt, so die Warnung.
Die Abschiedsfeier solle "sicher und ruhig" über die Bühne gehen. Nur mit Eintrittskarte gibt es Zugang, alle anderen sollten die Zeremonie zu Hause am Bildschirm verfolgen. Daran glaubt indes niemand so recht.
Alles rüstet sich auf einen Abschied der Superlative mit zehntausenden Fans, wie es einem "King of Pop" gebührt. Als 1977 der "King of Rock 'n' Roll", Elvis Presley, zu Grabe getragen wurde, säumten in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee etwa 80.000 Fans den Weg. Zwanzig Jahre später schauten sich zwei Millionen den Trauerzug für die tödlich verunglückte Prinzessin Diana in London an.
"Kein Platz, der wirklich groß genug ist"
Er frage sich, ob das Staples Center in Los Angeles wohl groß genug für seinen kleinen Bruder sei, sagte Jermaine Jackson in einem CNN-Interview. Die Familie hätte viele Orte für eine Abschiedsfeier ins Visier genommen, darunter auch das Washington Monument. "Es gibt keinen Platz, der wirklich groß genug ist", trumpfte der Bruder auf.
Der pausenlose Medien-Hype um Jackson wird jedoch vom Publikum durchaus kritisch betrachtet: 63 Prozent der US-Bürger klagten jüngst bei einer Umfrage über eine zu massive Berichterstattung. Trotzdem räumten gleichzeitig 80 Prozent der Befragten ein, dass sie die News gespannt verfolgten.
Auch am Dienstag wird Michael Jackson wieder alle Blicke auf sich ziehen.
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(dpa/Barbara Munker/bön)
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