Die Aktionäre wollen die Finanzlage der New York Times verbessern: Deshalb sollen knapp acht Prozent der redaktionellen Arbeitsplätze gestrichen werden - das gab es noch nie.
Die renommierte US-Zeitung New York Times streicht angesichts ihrer sinkenden Auflage 100 Stellen in der Redaktion. Der Abbau von knapp acht Prozent der redaktionellen Arbeitsplätze werde womöglich auch über Kündigungen erfolgen, berichtete die Zeitung. Zunächst würden aber Abfindungen angeboten und freiwerdende Stellen nicht mehr besetzt.
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Die Zeitung hat nach eigenen Angaben in ihrer Redaktion derzeit rund 1330 Mitarbeiter - die größte Belegschaft ihrer Geschichte. Kein anderes amerikanisches Blatt habe mehr als 900 Stellen in der Redaktion. Frühere Stellenstreichungen wurden stets durch den Ausbau der Internet-Redaktion mehr als wett gemacht.
Die börsennotierte Verlagsgruppe New York Times mit einer Reihe weiterer Zeitungen (International Herald Tribune, Boston Globe) ist zwar überwiegend in der Hand der Herausgeber-Familie Sulzberger.
Der Druck anderer Aktionäre nahm aber in den vergangenen Jahren stetig zu. Erst vor kurzem erhöhten zwei Hedge-Fonds ihren Anteil an der Gesellschaft auf fast zehn Prozent. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben eine Verbesserung der Finanzlage des Unternehmens.
Im vergangenen Jahr verdiente die Gruppe 209 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 3,2 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro).
Für starke Konkurrenz sorgt derzeit Medienmogul Rupert Murdoch, der mit dem Dow-Jones-Konzern im vergangenen Jahr auch dessen Flaggschiff Wall Street Journal übernahm.
Die führende US-Wirtschaftszeitung soll nach Murdochs Vorstellungen künftig der New York Times auch in den Bereichen Politik und Gesellschaft Konkurrenz machen.
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(Quelle: sueddeutsche.de /dpa / bgr)
Brasiliens Präsidentin Roussef
bei allen amerikanischen Tageszeitungen, bei einigen sogar dramatisch. In ganz USA gibts nur eine Zeitung mit Auflagensteigerung, Name fällt mir gerade nicht ein,das ist eine für the Retired. So wirds wohl auch in Deutschland laufen. Als Print ne Spezialausgabe für die Altersheime (mit großen Buchstaben). Die Hauptausgabe dagegen wird im Internet kostenlos angeboten.