Diesen Augen ist nicht zu trauen: Was sie auf den ersten Blick an charakterlicher Festigkeit und väterlicher Stärke ausstrahlen, erweist sich bei näherem Hinsehen als besonders durchtriebene List des Teufels.

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Joe Mantegna (© )

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Seit David Mamet, dessen Alter ego im Film und Theater er ist, Joe Mantegna als Trickdieb in "Haus der Spiele" besetzt hat, vermutet man hinter seiner Fassade von Ernst und Aufrichtigkeit stets böse Überraschungen.

Kein Wunder also, dass er mit Kollegen spielen durfte, die mit seinem Image nichts am Hut hatten: wie George Raft in "Bugsy" oder Dean Martin in "The Rat Pack". Früher hat man Typen wie ihn als Cops, Gangster oder Reporter besetzt - heute tut man das auch noch, etwa in "Homicide" oder "Aus nächster Nähe", nur kann man damit nicht mehr eine ganze Karriere bestreiten.

Da kann es dann schon passieren, dass so einer den Fat Tony in den Simpsons sprechen muss. In "Liberty Heights" spielt er den rechtschaffenen Familienvater, der einen Strip-Schuppen und ein Wettbüro betreibt. Diese beiden Dinge so zu spielen, dass sie keinen Widerspruch darstellen, gelingt auch nur ihm.

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