Was hat sie dazu bewogen, sich den Satz "Quod me nutrit me destruit" quer über den Bauch tätowieren zu lassen? Und warum würde sie gern die "Deep Throat"-Queen Linda Lovelace in einem biopic spielen? Fragen, Fragen. Egal: Die Lara-Darstellerin ist im Star-Album angekommen.

Man kommt bei ihr nicht dahinter, wie sie eigentlich ist: Angelina Jolie ist das perfekte Hollywood-Mädel - als Tochter von Jon Voight und Absolventin der Beverly Hills High war sie das sogar schon, bevor sie selbst Erfolg hatte. Aber sie kann nicht so angepasst sein, wie sie aussieht: Was hat sie dazu bewogen, sich den Satz "Quod me nutrit me destruit" quer über den Bauch tätowieren zu lassen? Und warum würde sie gern die "Deep Throat"-Queen Linda Lovelace in einem biopic spielen?

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Die "Tomb Raider"-Filme haben ihr mehr Sportlichkeit abverlangt als Schauspielkunst, aber wenn schon jemand Lara Croft spielen sollte, dann Angelina Jolie Voight- weil sie sowieso etwas Unwirkliches hat mit ihrem Mick-Jagger-Mund und der Barbiepuppenfigur. An anderer Stelle hat sie bewiesen, dass sie mehr kann - für die Rolle der zerbrechlichen Anstaltsinsassin in "Girl, Interrupted", die Winona Ryders Depressionen mit einer ordentlichen Portion Irrsinn aufmischt, hat sie 2000 den Oscar für die beste Nebenrolle bekommen.

Sie war in letzter Zeit viel als Unicef-Botschafterin unterwegs, aber nun kommt ein Jolie-Film nach dem anderen ins Kino: In dieser Woche ist sie in "Jenseits aller Grenzen" von Martin Campbell zu sehen, unglücklich verliebt in Clive Owen. Später kommen dann noch Oliver Stones "Alexander", Brad Pitts Mrs. in "Mr. and Mrs. Smith" und eine Jolie-Paraderolle: Katharina die Große in "Love and Honor".

sus

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(SZ v. 26.02.2004)