... gehörte wegen seiner Liaison mit Kim Basinger zu jenen Stars, die vor allem jenseits der Leinwände von sich reden machen.

Man kann ja nicht ahnen, was das Schicksal noch mit jemandem vorhat.

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"Ich kriege meine Filmrollen nicht wegen meines Aussehens!", hat Alec Baldwin mal gepoltert - zu Zeiten, als ihn das Empire Magazine noch auf die Liste der sexiest filmstars setzte.

Er war einer von den hübschen Jungs, hat nach Seifenoper-Anfängen mit "She's Having A Baby" auf sich aufmerksam gemacht, als Kevin Bacons fieser Freund, dann als Geistergatte in "Beetlejuice".

Dann kam er in seine sexy Phase - in "Jagd auf Roter Oktober" als Tom Clancys heroischer Agent Jack Ryan; die Rolle reichte er an Harrison Ford weiter, weil ihm das Drehbuch nicht passte zur Fortsetzung, "Die Stunde der Patrioten".

Und dann kam jener Film, der ihm jahrelange Schlagzeilenpräsenz bescherte: In "Die blonde Versuchung" spielte er den Playboy Charley, der nicht loskommt von Kim Basinger, und weil die beiden tatsächlich ein Paar wurden und sich ziemlich danebenbenahmen am Set, wurde er jahrelang mit Charley verwechselt.

Wenn man ihn nun im Las-Vegas-Film "The Cooler" sieht, hat er immer noch einigen Sex-Appeal - für die Rolle war er bei den Oscars als bester Nebendarsteller nominiert.

Aber inzwischen kann er auch anders: In der Komödie ". . . und dann kam Polly" spielt er den Chef von Ben Stiller, ein pummeliges Großmaul, das zu lärmenden Verbrüderungsgesten auf dem Klo neigt und sich nicht die Pfoten wäscht.

Sexy ist das nicht. Aber lustig.

SZ v. 04.03.2004

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(sus)