Mit Filmen wie "Funny Games", "Hierankl" und "Absolute Giganten" wurde er berühmt - nun ist der deutsche Schauspieler Frank Giering im Alter von 38 Jahren gestorben.
Er war einer dieser deutschen Schauspieler, die man sich gemerkt hat. In Filmen wie Michael Hanekes bitterbösem Funny Games oder der Erfolgsklamotte Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit fiel er auf - auch die Produktion Baader, in der er die Titelrolle spielte, machte ihn bekannt. Nun ist der gerade mal 38-jährige Schauspieler gestorben, das bestätigte seine Agentur auf Anfrage von sueddeutsche.de.
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Zu den genaueren Umständen des Todes wollte man sich aber nicht äußern.
Der 1971 in Magdeburg geborene Giering feierte nach seiner Ausbildung an der Filmhochschule in Potsdam und ersten Bühnenerfahrungen am Stadttheater Potsdam 1997 mit Michael Hanekes Film Funny Games, in dem er die Hauptrolle spielte, seinen Durchbruch. Giering war in den vergangenen Jahren in einer Reihe von Kinoproduktionen zu sehen.
In Interviews trat Giering meist sehr bescheiden auf. Er erzählte von all den Problemen mit sich, mit denen er in nicht allzu ferner Vergangenheit zu kämpfen hatte. Der Berliner Zeitung erzählte er, er habe sich immer für "zu dick, zu hässlich, zu schüchtern" gehalten.
Er sei kein Draufgänger, eher ein Nesthocker, hatte er 2006 in einem Interview erklärt: "Ich bin mit 29 nur deshalb von zu Hause ausgezogen, weil das Kinderzimmer plötzlich nicht mehr frei war. (...) Es war natürlich auch sehr bequem."
Obwohl Giering auch in Komödien spielte, hat er sich besonders in seinen Rollen als Psychopat eingeprägt. In Funny Games dringt er unter einem Vorwand in das Haus einer Nachbarin ein und quält sie und ihre Familie zu Tode. Oft trat er in Rollen auf, in denen er sehr harmlos wirkte und erst gegen Ende sein wahres Gesicht zeigte.
Seit 2006 spielte er in der ZDF-Serie Der Kriminalist den Kommissar Henry Weber. Giering sagte damals zu seiner neuen Rolle, er sei froh, dass ihm der Sender zutraue, die Seiten zu wechseln: vom Bösewicht zum Kommissar. Die Kritiken lobten Giering auch in dieser Fernsehrolle für seine darstellerische Leistung.
Alexander Kluge, der intellektuelle Schattenspieler des deutschen Kinos und der deutschen Literatur, wird achtzig. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/kar)
Griechenland in der Schuldenkrise
Was für ein handwerklich schlechter, pietätloser Artikel. Was soll der Hinweis auf die persönlichen Probleme oder dass er sich "besonders in seinen Rollen als Psychopat" eingeprägt habe? Sollen wir uns als Leser daraus die Todesursache herausspekulieren? Was sollen diese selten doofen Verlinkungen? Was, nur als Beispiel, haben die Artikel, die man bei Klick auf "Todes" erhält, hiermit zu tun? Warum muss man diesen Begriff überhaupt verlinken? Einfach nur ein ärgerlicher Text.
Frank Giering war in meinen Augen einer der besten deutschen Schauspieler.