Dazu verwendete Prokudin-Gorski drei Linsen mit Farbfiltern und nahm auf jeweils einer Glasplatte das rote, gelbe und blaue Farbspektrum auf. Eine vierte Linse fing die Szene in schwarz-weiß ein. Der Fotograf musste die Platten in rascher Abfolge austauschen und insgesamt viermal auf den Auslöser drücken. Die Menschen, die er fotografierte, hatten die ganze Zeit still zu halten. Da man Farbfotos noch nicht auf Papier drucken konnte, zeigte Prokudin-Gorski seine Bilder mit einem extra dafür konstruierten Projektor.

25. Januar 2013, 09:592013-01-25 09:59:55 © SZ vom 25.01.2013/cag