Wenn Sachbearbeiter zu Schlammkriegern werden: Die Rock-Festival-Saison beginnt, und sueddeutsche.de ist dabei. Willkommen in einer Welt voll Glamour, Matsch und Dosenbier - ein Spezial über die lauteste Nebensache der Welt.
Ein Navi, zwei Billy-Regale oder neue Laufschuhe? Wären wir doch nur ein klein wenig vernünftiger, wir könnten uns verdammt nützliche Dinge leisten für 130 Euro. Stattdessen setzen wir uns drei Tage lang auf verschmierte Plumpsklos, nächtigen in triefnassen Schlafsäcken und schlabbern lauwarme Dosenravioli. Für ein Freiluft-Wochenende mit den dicksten Freunden und den meistgeliebten Musikanten.
Anzeige
Wenn Steuerberater in Pixies-Hemden grölend Fangen spielen und sich schüchterne Pharmazie-Studentinnen verzückt mit Matsch beschmieren, dann hat uns dieser Wahnsinn wieder, der ab Juni Zehntausende Bildschirmarbeiter und Stuben-Headbanger ins Freie scheucht: Die Festival-Saison hat begonnen - und sueddeutsche.de ist wieder laut und oben ohne.
Willkommen zum rundum freiluftigen Festival-Spezial mit den besten Bildern von Popikonen und Schlammkriegern. Und den spannendsten Geschichten von den Bühnen und Zeltplätzen dieses unseres Landes. Robben Sie mit uns durch das Vorbühnengras der größten Open Airs des Sommers. Wir sind vor Ort und berichten mit ausführlichen Bilderstrecken und Audioslideshows von Rock am Ring und dem Southside-Festival. Wir sprechen mit Festivalmachern, Besuchern und Musikern. Und lassen das Navi im Laden, denn wir sind das Navi, das Festival-Navi.
Lesen und gucken ist Ihnen zu wenig? Sie wollen wissen, wann Sie wo was hören können? Unser Planer hilft: In der knackig-kurzen Festival-Übersicht finden sich mehr als fünfzig Open Airs aus Pop, Rock, Metal und Rap. Wir haben das Beste vergessen? Verraten Sie uns Ihren Rock-Tipp in den Kommentaren.
Manchmal ist Zugucken aber auch schöner als mittendrin zu sein: Hunderte Fotos von prächtig illuminierten Bühnen, bierbäuchigen Schwermetallern und enthemmten Indie-Mädchen finden sich in unserem stetig wachsenden Bilderbuch.
Ihr Kind wurde auf dem Bizarre-Festival 2001 gezeugt? Ihr Freund hat Ihnen auf der Bühne einen Antrag gemacht? Der beste Auftritt Ihres Lebens? Erzählen Sie uns Ihre spannendsten Festival-Geschichten.
Und jetzt: Lasst uns rocken!
(sueddeutsche.de/korc)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
was richtig weh tut ist die tatsache, dass jemand offensichtlich nicht versteht, dass dieser text nicht für sich alleine steht, sondern lediglich eine vorschau darauf ist, was den leser im diesjährigen festival-spezial erwartet. kurz fürs verständnis: artikel ist keine konzertkritik.
festival-atmophäre wurde meiner meinung nach treffend beschrieben. ich habe mich selbst gestern auf rock im park mit schlamm beschmiert und im regen mein haupthaar geschüttelt.
Liebe Süddeutsche,
Ihnen ist schon bewusst, das der Konsum von zu lauter Musik, besonders bei jungen Menschen zu erheblichen gesundheitlichen Gefährdungen führt. Auch werden Jugendliche regelmässig auf solchen "Veranstaltungen" mit gefährlichsten Drogen wie Nikotin, Alkohol und schlimmeren konfrontiert. Nicht alle sind so stark und können da nein sagen.
Für eine Zeitung, die sich die Gesundheit und die Veröffentlichung auch abstruser Gesundheitsgefährdungs-Studien auf die Fahnen geheftet zu haben scheint, bleibt diese Lobeshymne auf eine so gefährliche Veranstaltung, wie es ein Rockkonzert nunmal ist, doch mehr als verwunderlich.
Das ist der schlechteste Artikel den ich seit Monaten hier gelesen habe.
Ich kann noch nicht einmal sagen was genau nicht gut ist, es ist einfach alles schlecht. War der Herr Autor schon einmal auf einem Konzert?
Sachbearbeiter bei Matsch und Dosenbier? Glamour? Und Gespräche darüber ob ein Kind auf dem Bizarre-Festival gezeugt wurde?? Ich komme mir ja fast veralbert vor...