SWR-Intendant Peter Voß bringt Frank Plasberg als Nachfolger von Sabine Christiansen ins Gespräch. Nach Günther Jauchs Absage sucht die ARD dringend einen Ersatz, da Christiansen definitiv im Juni aufhört.
Nach der Absage Günther Jauchs an die ARD will der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die Nachfolge von Sabine Christiansen schnell klären.
Lachender Dritter? - Frank Plasberg. (© Foto: ddp)
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Der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Voß, brachte als neuen Moderator des Sonntagabend-Talks Frank Plasberg ins Gespräch. Der Journalist, der im WDR die Reihe "Hart, aber fair" moderiert, sei eine Alternative zu Jauch, die "hart, aber fair und journalistisch gleichwertig" sei, erklärte Voß am Donnerstag.
NDR-Programmdirektor Volker Herres sagte: "Nachdem Günther Jauch bedauerlicherweise für die Nachfolge nicht zur Verfügung steht, wird der für den Sendeplatz am Sonntag federführende NDR jetzt rasch eine Alternative anbieten und ins Erste einbringen."
Jauch sollte im September die Nachfolge Christiansens antreten. Unterdessen bekräftigte Christiansens Sprecher Michael Ortmanns, dass die Moderatorin nicht länger als geplant zur Verfügung stehen werde. Sie werde die letzte Sendung am 24. Juni moderieren, sagte Ortmanns der "Bild"-Zeitung (Freitag-Ausgabe).
SWR-Intendant Voß betonte, die Absage Jauchs sei "zwar schade, sie ist aber kein Beinbruch. Ohne Jauch geht's auch". Die von Jauch kritisierte künftige Zuordnung der politischen Talkshow zur Koordination Politik, Gesellschaft und Kultur nannte Voß überfällig.
Es sei für ihn nicht recht nachvollziehbar, warum ein Moderator, der sich zumindest in dieser Sendung als politischer Journalist verstehen müsse, unbedingt in der Unterhaltung angesiedelt sein wolle. Es verstehe sich bei aller journalistischen Freiheit von selbst, "dass man sich als Moderator nachträglich der kompetenten Kritik dieser Kollegen aussetzt - daran hat es vielleicht in der Vergangenheit manchmal etwas gefehlt".
(dpa)
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