Ein Ritter, der angeblich wie ein guter Onkel aussieht: Die Oscar-Verleihungen im Februar werfen ihre Schatten voraus. Heute wird bekannt gegeben, wer auf den begehrtesten Blechmann der Welt hoffen darf.
Die Oscar-Statuette, der begehrteste Filmpreis der Welt, wird in der Nacht zum 26. Februar in Hollywood zum 79. Mal von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) vergeben.
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Oscar ist ein Ritter, der auf einer Filmspule steht und sich auf ein Schwert stützt. Seinen Namen hat er angeblich von einer früheren Bibliothekarin der Academy erhalten, die meinte, die Statue sehe ihrem Onkel Oscar ähnlich.
Seit 1929 wird die Trophäe vergeben, doch erst zehn Jahre später ließ die Akademie den Spitznamen Oscar offiziell zu. Die über 5800 Mitglieder des Filmkunst-Verbandes belohnen mit dem Oscar die besten Einzelleistungen aus der Filmproduktion des Vorjahres. Nach Anfangs 12 Kategorien sind es inzwischen 24 Wettbewerbssparten, darunter bester Film, Regie, weibliche und männliche Haupt- und Nebenrolle, Drehbuch, Ausstattung, Musik, Kamera und Schnitt. 1956 wurde die Kategorie "Bester ausländischer Film" eingeführt, als Reaktion auf die Dominanz amerikanischer Produktionen.
Seit 2002 wird auch der beste animierte Spielfilm mit einem eigenen Oscar gewürdigt. Ursprünglich war der Academy Award eine lokale Ehrung der jungen Filmindustrie in Hollywood. Mit Beginn des TV-Zeitalters und dem weltweiten Siegeszug der amerikanischen Filmindustrie wurde aus der Vergabe ein weltweit beachtetes Spektakel.
Die Übertragung der Oscar- Show inklusive des Aufmarsches der Stars auf dem roten Teppich zieht rund um den Globus jährlich ein Milliardenpublikum vor die Fernseher.
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