Nahaufnahme Filmpalast im Hinterhof

Elisabeth Kuonen-Reich setzt im Rio auf gehobenen Mainstream

Von Jennifer Gaschler

Es ist gar nicht so leicht für Elisabeth Kuonen-Reich, Zeit für ein Gespräch zu finden, so viel ist in ihrem Rio zu tun: Die Eröffnungsfeier der 64. Filmkunstwochen fand hier statt, das Herbstprogramm muss geplant und Stammgäste im hauseigenen Café betreut werden. "Ein Kino ist ein Vollzeit-Job", sagt Kuonen-Reich. Kaum einen Moment kann sie ruhig am Tisch sitzen, hat ein Auge auf alles, was in ihrem Filmpalast am Rosenheimer Platz passiert. "Angeboren" wurde ihr dieses "Kino-Gen", sagt sie. Bereits der ...