Von Felix Serrao

Die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder könnte sich demnächst ändern: Weil die Internet-Plattform MySpace ihre jungen Mitglieder vor sexuellen Belästigungen schützen will, soll künftig blockiert werden, wer jünger als 14 ist.

MySpace, die größte Online-Kontaktplattform der USA, will minderjährige Mitglieder besser vor sexuellen Übergriffen schützen. Die Internetfirma wird dabei von den Generalstaatsanwälten fast aller amerikanischen Bundesstaaten unterstützt.

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Als erste Maßnahme will MySpace, das zu Rupert Murdochs News-Corp-Konzern gehört, die Profile unter 18-jähriger Nutzer als "privat" markieren und so automatisch für die Kontaktaufnahme durch Fremde sperren.

Eine "Task Force" soll neue Software zur Altersprüfung entwickeln, die Kindern unter 14 Jahren den Zugang wirksam blockiert. Für Eltern will MySpace ein E-Mail-Register einrichten, mit dem diese sogenannte Web-2.0-Seiten für ihre Kinder sperren können.

Nach etlichen Belästigungsfällen ist MySpace bereits dazu übergegangen, Bilder und Videos zu überprüfen. Profile registrierter Sexualstraftäter wurden gelöscht. Bei der Bekanntgabe der Pläne in New York wurden andere Web-2.0-Firmen dazu aufgerufen, dem Beispiel zu folgen.

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(SZ vom 16.01.2008/rus)