Was hat der Diktator wirklich gedacht? Die Aufzeichnungen der Geliebten von Benito Mussolini verraten es - und werden nun publiziert.
Hitler? Ein Gefühlsdusel. Papst Pius XI.? Ein Unglücksrabe, eine einzige Katastrophe. Wenn Benito Mussolini bei seiner Geliebten Claretta Petacci war, nahm er kein Blatt vor den Mund.
Mussolini und Hitler (re.) 1938 in München. (© Foto: AP)
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Claretta Petacci, geboren 1912, lernte den 29 Jahre älteren Diktator 1932 kennen und wurde 1936 seine feste Geliebte. Partisanen erschossen sie zusammen mit dem Duce, als beide versuchten, vom Comer See aus in die Schweiz zu fliehen. Clarettas Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1932-38, die im römischen Staatsarchiv lagerten und deshalb als authentisch angesehen werden, erscheinen jetzt in dem Band "Mussolini segreto" (Der geheime Mussolini), herausgegeben von Mauro Suttora beim Mailänder Rizzoli Verlag.
Ihre Veröffentlichung war lange Zeit zwischen den Erben der Familie Petacci und dem italienischen Staat umstritten. In einem Vorabdruck bot der Corriere della Sera nun erste "Kostproben" an.
So erzählte Mussolini seiner Geliebten etwa vom Empfang durch Hitler bei der Münchener Konferenz, dass der Führer ("sehr sympathisch") Tränen in den Augen hatte, "als er mich sah." Und zur Judenfrage, sagte der Duce, es sei an der Zeit, "dass die Italiener lernen, dass sie nicht länger von diesen Schlangen ausgebeutet werden".
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(SZ vom 17.11.2009/berr)
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die paar zeilen sammt aufmacher hätte man sich sparen können. gut gemeint ist oft das gegenteil von gut gemacht.
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