Bekennender Bush-Kritiker mit polarisierenden Werken - Regisseur Michael Moore will eine Fortsetzung des Kassenschlagers "Fahrenheit 9/11" drehen. Kreativer Arbeitstitel: "Fahrenheit 9/11 1/2".
Vier Jahre nach seinem Erfolg mit dem Bush-kritischen Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" will der amerikanische Regisseur Michael Moore eine Fortsetzung drehen. Nach Angaben der Produzenten wird Moore vor allem die Rolle der USA in der Welt beleuchten, berichtete das Branchenblatt Hollywood Reporter. Der Film mit dem vorläufigen Titel "Fahrenheit 9/11 1/2" soll im Jahr 2009 in die Kinos kommen.
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Mit seinem ersten Film über die Terroranschläge vom 11. September 2001 und George W. Bushs Krieg gegen den Terrorismus hatte Moore 2004 bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme gewonnen. Es war der erste Dokumentarfilm, der in den US-Kinos mehr als 100 Millionen Dollar (65 Millionen Euro) einspielte. Weltweit flossen mehr als 222 Millionen Dollar in die Kassen.
Mit "Sicko" brachte Moore im vergangenen Jahr eine Dokumentation über das marode US-Gesundheitswesen in die Kinos. Für sein Werk "Bowling for Columbine", das sich gegen den Waffenwahn der USA richtet, hatte der Regisseur einen Oscar erhalten.
Dabei ist Moore durchaus umstritten. Gegner und Kritiker halten ihm vor, seine Filme seien aufgrund der Subjektivität der Darstellung keine Dokumentationen, obwohl sie als Dokumentarfilme deklariert seien. Ebenso gab es Beschuldigungen wegen angeblich künstlich inszenierten und missverständlich geschnittenen Szenen.
(sueddeutsche.de/dpa/ehr)
Staatsbesuch in Israel
Lieber subjektiv richtig, als objektiv falsch!
Er packt den Stier an den Hörner - das ist wichtig!
Mir kommt Moore (bei Themenwahl und auch leiblichem Auftritt im Film) immer ein wenig vor, wie ein Schwein, das auf einem Misthaufen nach Nahrung sucht. Am Besten da wühlen, wo es am Meisten stinkt. Ich werde mir auch diesen Film auf jeden Fall mindestens einmal ansehen, weil ich diese Art der "Dokumentation" irgendwo amüsant finde.
Aber scheinbar braucht diese Amerika Menschen wie ihn, die die Aufmerksamkeit auch in Bereiche lenken, die Mainstreampresse und Regierung lieber weniger beleuchtet sähen.
er sagt in vielen die wahrheit, aber wer es nicht hören will, der wird es auch durch seine filme nicht verstehen (wollen).
Siicher, Moore´s Reportagen sind sehr subjetiv, Moore will Beweise für seine Meinung liefern, aber wenn man sich dessen bewusst ist, sind sie doch oft sehr schöne Denkanstöße.