Die weltbekannte argentinische Sängerin Mercedes Sosa ist am Sonntag gestorben. Sie wurde 74 Jahre alt. "La Negra" wurde von vielen Lateinamerikaner auch als politisches Vorbild verehrt.
Bereits seit Mitte September wurde die Sängerin, die auch als "Stimme Lateinamerikas" verehrt wird, in einem Krankenhaus in Buenos Aires stationär behandelt. Sie litt an Leber-, Nieren-, Herz- und Atemproblemen und ihr Zustand verschlechterte sich ständig. Am Sonntag verlor sie ihren Lebenskampf. Den Kosenamen "La Negra" (Die Schwarze) erhielt sie wegen ihrer glatten schwarzen Haare.
Weltruhm mit "Gracias a la vida": Mercedes Sosa (© Foto: dpa)
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"Sie hat ihre 74 Jahre voll gelebt. Sie hat alles getan, was sie wollte, hatte nie irgendwelche Hemmungen oder Angst", sagte Matus Sosa nach einem Besuch bei seiner Mutter am Samstag. "Sie hat ein sehr erfülltes Leben gelebt - und ein sehr mühevolles."
Sosa war mit ihrer furchtlosen Haltung ein Vorbild für viele Verfolgte der Militärdiktatur in ihrem Heimatland, aber auch darüber hinaus in Lateinamerika. Als 1980 ein Auftrittsverbot gegen sie verhängt wurde, ging sie ins Exil nach Spanien - und wurde dort überaus populär. Sie nahm in ihrer Karriere mehr als 70 Alben auf, weltberühmt wurde ihr Lied "Gracias a la Vida". Bei den Latin-Grammys im vergangenen Monat war sie für ihr jüngstes Album "Cantora 1" für drei Preise nominiert. Darauf interpretiert sie Folksongs zusammen mit lateinamerikanischen Stars wie Shakira und Fito Paez.
In seinem Roman „Canale Mussolini“ erzählt Antonio Pennachi von der Trockenlegung der pontinischen Sümpfe im italienischen Faschismus. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/dpa/afp/cmat/dmo)
Urteil am Bundesverfassungsgericht