Von WERNER BARTENS

Mediziner haben doch viel zu lange nur herumgedoktort und die ökonomische Basis ihres Berufs geleugnet. Hier sind zehn Regeln, die helfen, aus Praxen und Kliniken Profit-Center zu machen, die den Namen auch verdienen.

Liebe Ärztinnen und Ärzte! Sie sind unzufrieden, überarbeitet, kurz vor der Pleite, obwohl sie sogar Hausbesuche machen? Sie ziehen im Preiswettbewerb den Kürzeren gegenüber Discount-Doktoren im In- und Ausland? Im Krankenhaus streikt das Assistenzarztproletariat, Sie schieben einen Dienst nach dem anderen, aber die Klinik schreibt rote Zahlen? Das muss nicht sein. Es gibt ein paar einfache Regeln, mit denen Sie Ihre Praxis in ein florierendes Gesundheitszentrum und die Klinik in ein medizinisches Profit-Center verwandeln können.

Medizin Wirtschaft Geld Tipps

Vorträge für Laien halten, Leserbriefe schreiben, das können selbst Ärzte. Motto: "Work smarter, not harder." (© )

Anzeige

I.

Nennen Sie sich Gesundheitsberater und Befindlichkeitsbegleiter. Arzt klingt zu defensiv. Arzt hört sich nach Reparatur an, wenn es fast schon zu spät ist. Sie werden hingegen zukünftig nicht primär Kranke behandeln, sondern Gesunde davon überzeugen, dass sie sich früher um ihr Wohlergehen kümmern müssen. Vorsorge und Prävention sind die Schlagworte. Machen Sie deutlich, dass der eigene Körper das lohnendste Ziel für Investitionen ist. Erwähnen Sie beiläufig die Diagnose-Drohung, die noch jeden Patienten verunsichert hat: Es gibt keine Gesunden, nur Menschen, die nicht ausreichend untersucht worden sind.

Leser empfehlen