Mahmoud Doulatabadi Wesen zwischen Mensch und Ziege

Mahmud Doulatabadi, geboren 1940, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Irans. Auf Deutsch erschien von ihm zuletzt "Nilufar" (Unionsverlag).

(Foto: John MacDougall/AFP)

Der iranische Schriftsteller hält im Gespräch wenig von einem Boykott Amerikas.

Interview von Bahareh Ebrahimi

Mahmud Doulatabadi ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Irans, vor allem, weil er den längsten persischen Roman über das Leben der Nomaden nach dem Zweiten Weltkrieg verfasste. "Kelidar" ist ein zehnbändiges Epos mit 3000 Seiten, an dem er 15 Jahre arbeitete. Sein neuer Erzählband "Bani-Adam" (Die Menschenkinder) ist sein jüngstes, bis jetzt nur auf Persisch erschienenes Buch, das er jüngst in Berlin vorstellte. Es beinhaltet sechs kurze Geschichten, deren Charaktere fast alle unterwegs sind: Der eine erhebt sich in die Luft, ...