Literatur Die beste aller digitalen Welten

Der Münchner Schriftsteller Jonas Lüscher über seinen neuen Roman "Kraft" und die Verzweiflung eines deutschen Intellektuellen im fortschrittsverliebten Silicon Valley

Interview von Antje Weber

Es geht um nichts weniger als Gott und die Welt: Jonas Lüschers Roman "Kraft" (C. H. Beck) über einen deutschen Rhetorikprofessor, der im Silicon Valley über das Wesen des Fortschritts nachdenken soll, umkreist ein paar der ganz großen Fragen zwischen Himmel und Erde, zwischen dem alten Europa und der Neuen Welt der Technologie. Am kommenden Mittwoch, 26. April, 20 Uhr, liest Lüscher im Literaturhaus und diskutiert mit der Philosophin Lisa Herzog.

SZ: Sie haben Ihre Dissertation in Philosophie sausen lassen, ...