Alle schwitzen. Fast überall. Wir haben eine Galerie von Bildern zusammengestellt, die das Hitzeleid und den globalen Kampf dagegen dokumentieren. Und zwar in den Worten der Weltliteratur. Aber, wir zeigen auch Bilder von der Schafskälte, auf die diese Hundstage folgen sollten. Erinnern Sie sich noch...?

"Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los."

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Erste Strophe... Wovon?

Klar: Rainer Maria Rilke, Herbsttag.

Einsplus. Setzen.

Ein Gedicht, das unter anderem die schönen Worte bindet:

"Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben."

Mit anderen Worten: Die Zeit vor diesem Herbsttag ist die Zeit des Häuserbauens, der harten Arbeit und des Zusammenseins. Es ist die Zeit jetzt. Und sie ist heiß. Zu heiß - auch und gerade für harte Arbeit.

Darum zeigen wir Bilder von Menschen und Tieren, die weltweit abhängen. Oder zumindest das, was sie eigentlich tun (müssen) nur unter heftigsten Hitzewallungen tun können.

Wir zeigen aber auch, quasi im Rück- wie Vorgriff noch über Rilkes Herbsttag hinaus, dass es auch wieder sch...kalt werden wird, bzw. war. Kann man sich gerade gar nicht vorstellen, oder?

Die Bildunterschriften wären nichtmöglich gewesen ohne die CD-Rom: Digitale Bibliothek Band 89: Die Bibliothek der Weltliteratur.

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