Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche – "Das Lied des Lebens"

Statt Senioren halbherzig mit Volksliedgesängen einzulullen, erarbeitet der Komponist Bernhard König, der sich schon früh für den besonderen Klang alter "faltiger" Stimmen begeisterte, mit seinen Schützlingen den Klang ihres Lebens, das Lied, in dem sich ihre Träume und Ängste ausdrücken, eine Sinfonie aus Geräuschen. Sprechgesängen und Musik. Wie daraus eine Mischung aus Performance und Konzert, Therapie und vor allem ein Lebenselixier wird, dokumentiert die Regisseurin Irene Langemann, die schon in Russlands Wunderkinder feinfühlig den Schwingungen musikalischer Erziehung nachging.

Anke Sterneborg

Im Bild: Sigrid Thost und Bernhard König

Bild: Jane Dunker/Lichtfilm 17. Januar 2013, 10:282013-01-17 10:28:10 © SZ vom 17.01.2012/jufw