Kunstmarkt im Wandel Fangen wir mal unten an

Attraktive Qualität für überschaubares Geld: "Zwei Frauen im Park" von Else Lohmann, Öl, 1918, im November für 3500 Euro versteigert.

(Foto: Katalog Villa Grisebach)

Große Auktionshäuser wollen wieder mehr Kunst verkaufen, die sich auch Nicht-Millionäre leisten können. Denn der Markt wandelt sich.

Von Ulrich Clewing

Diskretion ist alles im Auktionsgeschäft. Falls die Beteiligten es wünschen, werden ihre Namen so hartnäckig verschwiegen, wie sonst nur bei geheimdienstlichen Ermittlungen. Doch manchmal lassen die großen Versteigerer auch jede Zurückhaltung fahren - dann, wenn sie die Ergebnisse vermelden.

Im Anschluss an die Abendauktionen im Mai und im November jagen Rekorde und Superlative über die Ticker. Das Jahr 2015 brachte Picasso, "Les Femmes d'Alger": 160 Millionen Dollar, höchster Zuschlag aller Zeiten für ein Kunstwerk bei einer Auktion; Modigliani, "Nu couché": ...