Die Lobeshymnen der Literaturkritiker bugsierten das Romandebüt "Axolotl" der 17-jährigen Helene Hegemann auf die Bestsellerlisten. Dann kam raus: Plagiat! Was sagen die Damen und Herren jetzt?

Tobias Rapp, Der Spiegel:

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Vorher: "Das Wunderkind der Boheme." (18.1.2010)

Nachher: "Die Qualität an Helene Hegemann ist sie selbst, als Figur, als Intellektuelle. Wenn ich schreibe, dass das Buch über weite Strecken unlesbar ist, dann ist das eben so. Helene kann nicht erzählen, aber sie hat etwas zu sagen. Bei vielen Menschen ist es genau anders herum. Sie hat mehr Ideen in der Minute als sonstwer - das, was sie in Axolotl geschrieben hat, getrennt von der Person Helene Hegemann zu betrachten, als rein literarische Analyse - das halte ich für unredlich. "

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