Ein Gericht in Alabama hat die Klage einer Etikette-Lehrerin gegen Komiker Cohen abgelehnt - wegen einer Unterschrift.

Der oberste Gerichtshof in Alabama hat die Klage einer Benimm-Expertin gegen den britischen Komiker Sacha Baron Cohen (36) abgewiesen. Die Frau fühlte sich in dem Film "Borat" von Cohen verunglimpft. Wie US-Medien am Samstag berichteten, wies das Gericht die Etikette-Lehrerin Kathie Martin nun auf eine von ihr vor den Dreharbeiten unterzeichneten Vereinbarung hin. Derzufolge kann sich nur ein New Yorker Gericht mit möglichen Streitigkeiten auseinandersetzen.

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Mehrere Klagen am Hals: Komiker Sacha Baron Cohen. (© Foto: Reuters)

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Ob Martin jetzt in New York Klage einreichen will, steht noch nicht fest. In der Dokumentar-Parodie "Borat - Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" spielt Cohen einen kasachischen Fernsehreporter mit antisemitischer und frauenfeindlicher Haltung, der in die USA reist, um die dortigen Gebräuche zu studieren. In Alabama nimmt er Etikette-Stunden bei Kathie Martin und taucht bei einer Dinner-Party sehr zu ihrem Entsetzen mit einer Tüte menschlicher Exkremente auf.

Auch andere Amerikaner, die dem Film unfreiwillig auf die Schippe genommen worden waren, haben Cohen verklagt. Dazu gehören Burschenschaftler aus South Carolina, ein Fahrlehrer aus Maryland und ein Geschäftsmann, der im Film vor "Borats" wilden Umarmungen fliehen muss. Der Überraschungshit, der 2006 in die Kinos kam, nahm 200 Millionen Dollar (rund 136 Millionen Euro) ein.

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(dpa/sma)