"Good Bye Lenin" ist als bester europäischer Film mit dem französischen Filmpreis, dem César, ausgezeichnet worden. Die Komödie von Wolfgang Becker setzte sich unter anderem gegen "Dogville" von Lars von Trier durch.

Gewinner des Abends in Paris war "Les Invasions Barbares", der als bester französischsprachiger Film, für das beste Drehbuch und für die beste Regie durch Denys Arcand geehrt wurde.

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Arcands Film erzählt die Geschichte eines Universitätsprofessors, dessen Freunde und Familie sich in den letzten Stunden seines Lebens um ihn versammeln.

"Les Invasions Barbares" wurde auch für einen Oscar als bester ausländischer Film nominiert.

Der César für den besten ausländischen Film ging an Clint Eastwood für "Mystic River", ein Drama über eine Gruppe Freunde, die die Vergangenheit nicht loslässt.

Anerkennung für Sharifs Gemüsehändler

Auch Omar Sharif erhielt einen César für seine Rolle als Gemüsehändler in "Mr. Ibrahim and the Flowers of the Quran".

Als beste Schauspielerin wurde Sylvie Testud für ihre Rolle in "Stupor and Trembling" ausgezeichnet.

Die Zeremonie wurde überschattet von einer Protestveranstaltung der Mitarbeiter der Unterhaltungsindustrie.

Sie demonstrierten gegen Reformen der Regierung, mit denen ihnen die Arbeitslosenhilfe gekürzt werden soll.

Etwa 200 Schauspieler, Musiker und Techniker protestierten vor dem Theater, und auch einige Prominente sprachen das Thema während der Preisverleihung an.

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(sueddeutsche.de/AP)